Foto einer Vision

Ein freundliches Hallo an alle Umweltbewusste,

mein Projekt ist etwas ungewöhnlich, aber notwendig. Es gibt eine Menge Experten, Kommissionen und Behörden weltweit, die sich mit dem Thema befassen. Das tun sie seit 40 Jahren und haben trotz intensiven Suchens keine befriedigende Lösung gefunden.

Als ich 2013 aus den Medien erfuhr, dass in Deutschland wieder eine neue Behörde
(www.bfe.bund.de) zu dieser Problematik geschaffen werden sollte, dachte ich mir:
"Hier wird wieder einmal ein Problem verschleppt, weil man keine Lösung finden will."

Nach meinen Recherchen existieren bereits gute Ansätze, aber die werden nicht wirklich öffentlich kommuniziert, sondern mit dem Hinweis abgewürgt, es gäbe kein sicheres Endlager.
Deshalb habe ich mich in Ruhe einmal hingesetzt und überlegt, wie würde ich das Problem
technisch lösen, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten, Lobbyinteressen und Vorschriften zu nehmen.Überraschenderweise zeigte sich, dass die Problematik sehr anspruchsvoll, aber mit dem Stand der Technik lösbar ist.

Das einzige Problem sind die hohen Kosten!

Da ging mir dann das Licht auf, warum die offiziell Beteiligten lieber verkünden,
"es gibt kein sicheres Endlager" als zuzugeben, ein umweltverträgliches Endlager zu bauen,
ist uns zu teuer. Mein favorisiertes Konzept kostet vermutlich 100 Milliarden Euro zur Erstellung und 100 Millionen Euro jährlich an Betriebskosten.

So genau kann ich das jetzt noch nicht sagen, denn dies ist ein Teil des Projektes, welches
hier finanziert werden soll. Das klingt erst einmal viel, dafür hat das Konzept eine hohe
Langzeitsicherheit und gibt keine Radioaktivität an die Umwelt ab. Zudem werden keine spekulativen Sicherheitsberechnungen für die Zukunft benötigt, weil die Anlage von Generation zu Generation weitergegeben werden soll.

Die Anlage wird so flexibel konzipiert, dass jede nachfolgende Generation die Option hat,
zu entscheiden, wie sie mit dem Müll umgehen möchte.

Das Argument, wir können doch nicht Tausende von Generationen mit unserem Atommüll
belasten kommt zu spät, denn jetzt  sind rund 300 000 Kubikmeter strahlender Müll allein
in Deutschland vorhanden, und alle nachfolgende Generationen werden ihn erben,
egal, was wir damit anstellen.

Solange keine Technologie verfügbar ist, die den Müll innerhalb von 50 Jahren unschädlich
machen kann, ist die verantwortungsvollste Art damit umzugehen, die "geordnete Übergabe"
von Generation zu Generation.

Bis die Strahlung des Mülls endgültig abgeklungen ist, dauert es Millionen von Jahre und
das Argument, dass durch kulturelle Umwälzung und Kriege die Gefahr hoch ist, dass der Müll
unabsichtlich in die Biosphäre gelangt, ist berechtigt. 


Unbewusstes Eindringen in die Anlage durch Menschen aufgrund kultureller Umwälzungen,
lässt sich aber  durch passive Systeme minimieren, wie sie schon die alten Ägypter verwendeten.

Zukünftige Kriege dagegen sind in ihren Auswirkungen auf mögliche Endlager nicht abschätzbar.
Es wäre deshalb angemessen, endlich die politisch Verantwortlichen dazu zu bewegen,
Krieg zu verbieten, und weltweit zu ächten, anstatt sich die Option offen zu halten, Krieg als
verlängerter Arm der Politik zu begreifen.

Ich möchte nicht zu weit abdriften, und deshalb zurück zum Projekt kommen.


Das Projekt ist im Wesentlichen durchdacht, muss aber noch detailliert ausgearbeitet werden,
damit es für die Allgemeinheit verständlich wird. Am Ende soll das Projekt auch als
Diskussionsgrundlage und Maßstab dienen, um andere Konzepte bewerten zu können.
Für die Ausarbeitung habe ich 1 Jahr angesetzt und ich benötige darüber hinaus Software, mit
der ich meine Ideen visuell darstellen kann.

Die Software sollte auch Belastungssimulationen durchführen können, um sicherzugehen,
dass die Wandstärken der Behälter richtig dimensioniert sind.
Als Software werde ich den Inventor Professional 2016 benutzen und der kostet momentan
3400 Euro/Jahr incl. MwSt.
Als Arbeitslohn für mich als freiberuflicher Ingenieur der Physikalischen Technik  mit
25 Jahren Berufserfahrung in der Forschung setze ich 50 000 Euro an.

 

Die Eckdaten des Rohentwurfs sind:

                Stollenprofil

Abb.1 Profil der Tunnelröhren

 

In der Abbildung (1) ist ein Ausschnitt des Tunnelröhrenprofils zu sehen, so wie ich es
als geeignet erachte.
Bei der Ausarbeitung kann es aber sein, dass manche Dimensionen und die Kugelbehälter sich als nicht optimal erweisen und deshalb behalte ich mir Änderungen vor.

 

                 Ringstruktur des Tunnelsystems

Abb. 2 Stollenstruktur des Endlagers

 

- Tunnelröhren

Ein Innendurchmesser von 18 m sollte ausreichen, um die Kugelbehälter transportieren
und manövrieren zu können. Die Tunnelröhren sollten ein Gefälle zur Haupthalle von 1-2 % bekommen.
Die Neigung verhindert, dass eindringendes Wasser mit den Kugelbehältern in Berührung kommt, weil es durch die Schwerkraft und Röhrenprofil gezielt abfließt.
Da sich kein Wasser in den Röhren sammeln kann, ist auch sichergestellt, dass kein Wasser
zum Grundwasser durchsickert, solange es Menschen gibt, die sich um die Wartung der Anlage
kümmern.

 

- Tunnellänge

Eine Länge von ca. 3 x 10 km plus einem Reservestollen sollten pro 300 000 Kubikmeter Atommüll
ausreichend sein.
Eine Tunnelröhre in ähnlicher Dimension wurde bereits realisiert, allerdings in kleinerem
Maßstab und zu einem anderen Zweck.
http://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/experimente/teilchenbeschleuniger/lhc/lhc-im-ueberblick/
Der LHC Beschleunigerring ist der Beweis dafür, dass kilometerlange Tunnelröhren und Hallen
unterirdisch gebaut werden können.

 

- Sammelbehälter für eindringendes Wasser

Für den nicht vorgesehenen Fall, dass eindringendes Wasser kontaminiert wird, muss es sicher in
der Haupthalle aufgefangen werden können, bis die Ursache der Kontamination beseitigt wurde.

 

- Tunnelröhrensystemstruktur
Hängt vom Standort und Deckgebirge sowie von den Eigenschaften des Tunnelbohrgerätes ab.

 

- Behältereigenschaften
Füllmenge soll  30 Kubikmeter sein und das Gewicht zwischen 200 - 400 Tonnen betragen.

 

 Erklärung zur Befüllung

Abb.3  Befüllung der Tunnelröhren

 Wie auf der Abbildung (3) zu sehen ist, soll der Abfall in kugelförmigen Behältern, in
speziell dafür gebauten Tunnelröhren, trocken gelagert werden. Die Kugeln werden ständig
überwacht und bei Bedarf nach einem speziellen Verfahren umgepackt.
Vor Diebstahl sind die Kugeln durch ihr Gewicht von 200-400 Tonnen geschützt.

Terroristen müssten, um an das waffenfähige Plutonium zu kommen, zuerst die Stahlabdeckung
mit 28 Tonnen Gewicht abheben und dann noch ein 1 m tiefes Loch in die Stahlkugeln bohren.
So etwas unbemerkt durchzuführen, kommt einem Wunder gleich.
Gegen Erdbeben sind die Kugeln sicher, denn sie sind frei beweglich und zum Schutz vor
herabfallende Tunnelteile und Felsbrocken gibt es die Stahlabdeckungen.


- Deckgebirge
Die Decksschicht soll zwischen 300 - 500 m über dem Zugang zur Haupthalle sein.
Es wird benötigt, um das Gefälle der Tunnelröhren realisieren zu können und den
Schutz vor Flugzeugabstürzen und kleinen Meteoriten zu gewährleisten.

 

- Heißzelle
Heißzelle in der Haupthalle ist unumgänglich, um die Kugelbehälter sicher zu packen
und die Castorbehälter zu entladen und sonstigen strahlenden Abfall zurückzuhalten
oder geeignet zu zerkleinern.

 

- Maschinenraum

Er kann auch außerhalb der Haupthalle angesiedelt werden für Pumpen, Lüftung und
Elektrizität usw.

- Anschluss für Fernwärme wird optional vorgesehen.
Die 10 000 Behälter geben eine Wärmeleistung von 10 - 100 Megawatt ab und damit kann man
die Umwelt beheizen oder Gebäude in der näheren Umgebung. Für den Klimaschutz wäre die
Gebäudebeheizung sinnvoller, als die Wärme ungenutzt an die Umwelt abzugeben.
Ob die Bürger  in der Umgebung dies wollen, sollten sie selbst entscheiden dürfen.

Ich denke, dass dies erst einmal genug Informationen sind. Zu Sachfragen kann ich noch
während der Laufzeit Stellung nehmen.

Meine Leistung, bei erfolgreicher Finanzierung, besteht darin ein funktionsfähiges Endlagerkonzept
vorzustellen, dass dem Sicherheitsbedürfnis des gesunden Menschenverstandes gerecht wird und
Angebote diverser Firmen einzuholen, um die Kosten für so ein Endlager realistisch abschätzen zu können.

Alle relevanten Ergebnisse zu dem Endlagerentwurf werde ich auf meiner Homepage:
www.ideenecke.de veröffentlichen und alle technischen Details, dürfen von jedem frei
genutzt werden, sofern sie Patentrechte anderer nicht verletzen.

Die Finanzierung über Vision-Bakery musste ich wählen, weil weder E.ON, die deutsche Umweltstiftung,
Greenpeace noch das Bundesamt für Entsorgung von Atommüll momentan eine Möglichkeit sehen oder ein Interesse haben, die Ausarbeitung meines Konzeptes zu finanzieren.

Darum meine Bitte an euch, wenn ihr wirklich an einer guten Lösung für ein Atommüllendlager
interessiert seid und nicht wollt, dass irgendwann der Atommüll in Gorleben oder Schacht Konrad in undurchsichtige Stollen verschwindet, ohne das jemals öffentlich Alternativen diskutiert wurden, solltet ihr mein Projekt unterstützen.


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

 

*Ich behalte mir vor den Unterstützer zu prüfen und gegebenfalls vom Vertrag zurückzutreten.

 



 

 

 

Bereits abgelaufen!
500,00 € 1 % von 59.754,60 € Ziel
1 Unterstützer
Leider nicht finanziert!

Dieses Projekt erreichte die benötigte Summe bis zum 11.03.16 MEZ nicht und konnte in 50 Tagen nicht finanziert werden.

Gegenleistungen

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    Gutes Gefühl *
    Wer mit 10 Euro unterstützt, hat das gute Gefühl etwas Sinnvolles finanziert zu haben, was dazu beiträgt, die Welt weniger schmutzig zu machen.
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    Einen Vortrag halten *
    Wer mit 5000 Euro und mehr unterstützt, darf sich einen Ort in Deutschland oder in der Schweiz aussuchen, an dem ich einen Vortrag halte. Ziel des Vortrages ist es über das Thema Atommüll, Endlagerkonzepte und Verflechtungen zwischen Politik und Atomindustrie zu informieren. Wenn möglich, möchte ich auch dazu beitragen, irrationale Ängste abzubauen.
    jetzt unterstützen 12 von 12 verfügbar
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    Anspruch auf Patentierung *
    Bei der Ausarbeitung können neue Verfahren oder Techniken entdeckt werden, die patentfähig sein können. Firmen oder Privatpersonen, mit denen ich zusammenarbeite, um gute Lösungen zu entwickeln haben das Recht die Lösung als Patent oder Gebrauchsmuster anzumelden, dürfen aber nicht die Veröffentlichung behindern.
    jetzt unterstützen 7 von 7 verfügbar
 

500,00 €

Ralf Dr. Schnell
Seligenstadt, Deutschland

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