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Der Film "Fukushima und die Mopsfledermaus" 

 

Nach der Katastrophe in Fukushima wurde in Deutschland die Energiewende auf die politische Agenda gesetzt. Windkraft ist eine der favorisierten alternativen Energiequellen. Deutschlandweit werden mehr und mehr Windkraftanlagen gebaut und prägen zunehmend auch das Landschaftsbild naturbelassener Regionen.

Was bedeutet diese Form der Energiewende konkret für die verschiedenen Regionen, Kommunen und die Menschen vor Ort? Am Beispiel des Konflikts um den Bau von Windkraftanlagen in den Wäldern des hessischen Spessarts erzählt unser Film von grundlegenden Widersprüchen und Fragen: Inwiefern wird die Natur, die geschützt werden soll, durch den Ausbau der erneuerbaren Energien auch bedroht? Welche Interessenskonflikte werden hier auf den Plan gerufen? Welchem politischen und ökonomischen Druck sind die Kommunen ausgesetzt? Wie steht es um die Mitsprache und Beteiligung von Bürgern an politischen Entscheidungsprozessen?

Die eigentliche Frage lautet aber wohl: Was sind wir bereit, für unseren energieintensiven Lebensstil zu opfern? Beziehungsweise: Auf was sind wir bereit zu verzichten, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten?

 

Dokumentarfilm, Deutschland 2015, 84 Min.

 

Director´s Note

 

Mit einem kritischen Film zum Thema Windkraft begibt man sich auf heikles Terrain. Denn unstrittig ist: Die Verbrennung fossiler Energieträger und der Wahnsinn des Atomzeitalters haben (vor allem uns im Westen) zwar nie gekannten Komfort und Produktivität beschert, doch bergen sie zugleich unabsehbare Risiken und haben gigantische ökologisch-soziale Desaster bewirkt. Öl, Kohle, Gas und Atom können und dürfen nicht die Zukunft sein.

So richtig deshalb ein Umstieg auf „erneuerbare“ Energieträger ist, so gefährlich ist jedoch die damit einhergehende Suggestion, dass wir mit Energie aus Sonne und Wind, mit E-Cars, (quecksilberhaltigen) Energiesparlampen und energieeffizienten Kühlschränken so weitermachen können wie bisher. Denn im Rahmen eines Systems, das auf stetigem Wachstum basiert, lösen erneuerbare Energien und „Energieeffizienz“ nicht die Probleme, sondern verschärfen sie ggf. sogar noch.

Man stelle sich vor, es gäbe eine „kostenlose“, nicht umweltschädliche Energiequelle: Dies würde die Produktion im Rahmen des kapitalistischen Profitmaximierungswettbewerbs noch zusätzlich befeuern – und damit den Raubbau und die Zerstörung der Natur weiter beschleunigen. Die Frage nach alternativen Energien muss deshalb unbedingt mit der Systemfrage verbunden werden. Eine wirkliche Energiewende müsste eine Ressourcenwende sein, müsste in der Schaffung eines Wirtschaftssystems bestehen, das nicht ausschließlich an Markt, Wettbewerb, Effizienz und Profitmaximierung ausgerichtet ist.

Eine solche Diskussion soll der Film anstoßen, indem er beispielhaft von Konflikten und Widersprüchen erzählt, in denen wir alle gefangen sind.

 

Unsere Website

 

 

 

Wer wir sind

 

Wir sind Filmemacher aus Berlin, die sich entschieden haben, unabhängig vom offiziellen Förder- und Fernsehsystem Dokumentarfilme zu realisieren, die jenseits von Themen-, Format- und Quotenzwang die Wirklichkeit politisch-poetisch hinterfragen und abbilden.

 

 

  Philipp von Becker    

   Misha Bours

 

 

 

Stab:

 

Regie & Produktion: Philipp von Becker

Kamera: Misha Bours

Ton: Ludwig Fiedler

Schnitt: Philipp von Becker, Misha Bours, Andreas Landeck

Produktion: Catalina Lopez

 

 

Warum wir Eure Hilfe brauchen

 

Über einen Zeitraum von neun Monaten haben wir 2014 hauptsächlich in Südhessen gedreht und den Konflikt um geplante Windparks in den Wäldern des Spessarts dokumentiert.

Um unsere Geschichte unabhängig erzählen zu können, haben wir 20 000 Euro aus Geerbtem, Gespartem und Erarbeitetem selbst investiert und damit den Dreh und Schnitt finanziert. Verdient haben wir dabei bislang nichts und unsere Mittel sind nun aufgebraucht.

Die Postproduktion (professionelle Farbkorrektur, Tonbearbeitung, Tonmischung und Erstellung einer Vorführkopie) geschieht momentan auf Schuldenbasis. Außerdem müssen eine Website, Plakate, Werbung, Untertitel, Festivaleinreichungen, Marketing und Vertrieb organisiert und produziert werden. Eine Kinotour soll nächstes Jahr auch stattfinden, zudem wollen wir mit Schulen, Universitäten, Vereinen und Institutionen kooperieren und damit eine weiterführende Diskussion zu den Themen Energie, Ressourcen, Lebensstil, Wirtschaft und Nachhaltigkeit anstoßen.

Kurz: Es gibt noch viel zu tun, jede Unterstützung kann uns auf diesem Weg helfen und wir danken schon jetzt für Eure Hilfe!

 

Teaser

 

 

 *Wir behalten uns vor, unsere Unterstützer zu prüfen und gegebenenfalls vom Vertrag mit einem Unterstützer zurückzutreten.

 

 

 

The film "Fukushima and the Bats"

After the catastrophic events in Fukushima, the transition to renewable energy was placed firmly on the political agenda in Germany. Wind power is a preferred energy source. As a result, ever-increasing numbers of wind turbines are built across Germany, casting an expanding mark on previously unspoilt landscapes.

What does wind energy really mean for the different regions, communities and residents? To address this, our film examines conflicts around wind turbines in a southern German forest to pose fundamental questions: how does renewable energy, which should protect nature, paradoxically threaten it? What conflicts of interest emerge as a result of these plans? What political and economic pressures are these communities exposed to? Or are the concerns and doubts of local citizen movements merely a panicked overreaction?

But the real question might be: what are we willing to sacrifice to keep our energy-intensive lifestyles? Or: what are we willing to sacrifice to preserve our natural basis for existence?

Our website

 

Director´s Note

When a film casts a critical eye on the topic of wind energy, it finds itself on delicate terrain. Because this much is clear: the burning of fossil fuels, and frenzy of the nuclear age, have fulfilled promises of
comfort and productivity (particularly in the West), but have also caused incalculable risks and large-scale ecological and social disasters. Oil, coal, gas and nuclear energy cannot and should not be
the future. So switching to renewable energy is right, but it is dangerous to assume we can continue – with solar and wind energy, e-cars, energy-saving lamps (with quicksilver) and energy-efficient
fridges – at exactly the same rate as before.Under a model based on constant growth, renewable energy and ‘energy efficiency’ not only don’t solve the problem but, perhaps, make it even worse. Imagine a 'costless' and environmentally friendly energy source: this would further fuel production for capitalistic, profit-maximising and competitive ends, while accelerating nature's exploitation and destruction.
Questions around renewable energy must therefore be bound with questions on the system itself. A 'true' energy transition has to be a 'resource' transition, arising through the creation of an economic model which does not focus, above all, on markets, competition, efficiency, and maximising profit.

 

 


Who we are


We are filmmakers from Berlin, who have decided to make documentaries independent of mainstream funding and media to enable us to explore and represent realities, both in a political and poetical way, without the constraints of theme, format and ratings.

 

  Philipp von Becker

  Misha Bours

 

Crew:


Direction & Production: Philipp von Becker
Camera: Misha Bours
Sound: Ludwig Fiedler
Editing: Philipp von Becker, Misha Bours, Andreas Landeck
Production: Catalina Lopez

 

Why we need your help

 

Over a nine-month period in 2014, we filmed primarily in southern Hesse, Germany, to document the conflict surrounding a planned wind park in the Spessart forest.To tell our story independently, we invested 20,000 euros of our own money – savings, wages and inheritances – to finance the film’s shoot and edit. To date we have gained nothing financially, and our funds are now exhausted.

Post-production (professional colour correction, sound editing and mixing, creation of a final print) is taking place, which is funded by debt. Also, a website, posters, advertisements, subtitles, festival
submissions, marketing and distribution have to be organised and produced. We also intend to tour with the film next year, cooperating with schools, universities, clubs and institutions to promote further discussion around the topics of energy, resources, lifestyle, economy and sustainability.

In short: There is still plenty to do, and any support can help us on our way.

Thank you for your help!

Bereits abgelaufen!
12.880,00 € 103 % von 12.532,80 € Ziel
74 Unterstützer
Erfolgreich finanziert!

Dieses Projekt erreichte bis zum 25.12.15 MEZ die benötigte Summe und konnte in 55 Tagen finanziert werden.

Gegenleistungen

  • ab 20,00 €
    Flyer *
    Ab 20 Euro gibt es einen signierten "Fukushima und die Mopsfledermaus" Flyer.

    Flyer
    With a contribution of 20 euros you get a signed "Fukushima and the Bats" flyer.
    jetzt unterstützen 241 von 250 verfügbar
  • ab 50,00 €
    Filmplakat *
    Ab 50 Euro gibt es einen signierten "Fukushima und die Mopsfledermaus" Flyer und das Filmplakat.

    Movie poster
    With a contribution of 50 euro you get a signed "Fukushima and the Bats" flyer and the movie poster.
    jetzt unterstützen 196 von 200 verfügbar
  • ab 100,00 €
    DVD *
    Ab 100 Euro gibt es einen signierten "Fukushima und die Mopsfledermaus" Flyer, das Filmplakat und eine DVD.

    DVD
    With a contribution of 100 euro you get a signed "Fukushima and the Bats" flyer, the movie poster and a DVD.
    jetzt unterstützen 170 von 200 verfügbar
  • ab 250,00 €
    Einladung zu einer Premiere plus Filmpaket *
    Ab 250 Euro gibt es das Filmpaket (Flyer, Plakat, DVD) und eine Einladung zu einer "Fukushima und die Mopsfledermaus" Premiere im Jahr 2016 (Anreise & Übernachtung auf eigene Kosten).

    Invitation to a premiere film plus package
    With a contribution of 250 euros you get the film package (flyer, poster, DVD) and an invitation to a "Fukushima and the Bats" premiere in 2016 (travel and accommodation at own expense).
    jetzt unterstützen 23 von 25 verfügbar
 

 

Peter & Binette Nickl
Gräfelfing, Deutschland
 

 

Heidi Riedl
Feldatal, Deutschland
 

 

Franzi von Becker
München, Deutschland
 

 

Günther Nix
Schlüchtern, Deutschland
 

 

Martin Jäger
Küsnacht, Schweiz

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