Interview mit Schwarwel Teil 3

am 23.07.2015 um 20:48
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Wie kann man sich den Ablauf eurer Trickfilmproduktion vorstellen?

So geordnet wie möglich und immer hübsch der Reihe nach: Erst das Drehbuch und die ersten Moods, dann Storyboards zeichnen und beschriften, die Pilotspur des OFF-Sprechers aufnehmen, die ersten Sound-FX aus der Wichtig-Liste zusammensuchen und die lizensierte, bereits existente Musik besorgen, daraus den Animatic – also die „verfilmten Storyboards“ – zusammenbauen. Wenn das soweit fertig ist, geht es zur Ansicht an alle Bedenkenträger und parallel dazu ersetzen wir ab da Szene für Szene des Animatic mit den frisch gezeichneten, kolorierten und animierten Sequenzen – mal bereits mit und mal noch ohne Backgrounds, abhängig davon, ob die Charaktere und die Hintergründe stark miteinander interagieren müssen. Neu geschriebene Musik und weitere Sound-FX kommen dann peu à peu dazu und irgendwann sind alle Szenen drin.

Dann kommt der Feinschliff, wo wir noch mal die Timings anpassen, Szenen ein paar Frames länger oder kürzer machen, Überblendungen oder Trucks und Zooms ausprobieren oder auch mal eine komplette Szene über den Haufen schmeißen – das ist aber eher selten, da wir durch den Animatic immer schon sehr genau wissen, ob die Handlung funktioniert.
Auch diese Version wandert noch mal zur Ansicht an all diejenigen, die ein Mitspracherecht haben, damit wir nichts übersehen.

Zeitgleich machen wir noch mal einzelne Kontrollgänge, indem u. a. Chrisse als Head Of Art Deparment, Sandra als Produzentin und ich als Regisseur jeder für sich alles mehrfach durchguckt, um möglichst alle Fehler aus allen Bereichen zu finden: falsche Farben, verkehrt eingesetzte Ebenen, Schnittfehler, Animationsfehler, vergessene Töne … Die Liste an Sachen, die man übersehen kann, ist beinahe endlos und man wird nie alles finden können, aber zumindest können wir es auf ein für Perfektionisten halbwegs erträgliches Maß einschrumpfen. Es macht mich wahnsinnig, dass wir bei „1989 – Unsere Heimat …“ in der Szene kurz vor Schluss, wo sich die Volkspolizei vor den Demonstranten zurückzieht, übersehen haben, dass eine Lichtreklame links im Bild vor bzw. über den Demonstranten liegt, obwohl sie dahinter sein müsste. Merkt eigentlich kein Schwein, aber ich krieg jedes Mal Magenzuckungen, wenn die Stelle vor Publikum an mir vorbeirauscht.

Nach der Endkorrektur wird noch der Ton gemastert und Bildeffekte wie Vignetten und irgendwelche geheimnisvollen Strukturen auf alle Filmbilder gerechnet und dann muss man irgendwann die finale Version ausspielen, weil der Sender schon ungeduldig mit den Füßen scharrt oder ein Festival auf die HD-Version wartet. Furchtbarer Moment.
Bis dahin muss man immer dicht an der Sache bleiben und bspw. durch Auszählen der Frames aller Szenen irgendwie auspendeln, wie viel Aufwand in jeder Sekunde Film steckt.

Bei „Leipzig von oben” haben wir etwa 90 Szenen, d. h. rein rechnerisch müssten wir jeden Tag der drei Monate Hauptproduktionszeit von September bis November eine komplette Szene fertig bekommen. In Wahrheit ist es aber noch etwas komplizierter, weil es lange und kurze Szenen gibt und aufwändige sowie weniger aufwändige. Und dann gibt es die Szenen, die man durch die Storyboards und den Animatic für total simpel gehalten hat, die sich aber als Monster herausstellen, weil sie unglaublich knifflig sind und mit mega Aufwand verbunden, obwohl man ihnen das null ansah. Für solche Szenen muss man 10 Prozent der Arbeitszeit schon mal pro forma reservieren, um nicht in Teufels Küche zu kommen.

Was ich jetzt weggelassen habe, sind die normalen menschlichen Querelen, persönliche Krisen, Katastrophen, unvorhergesehene Ereignisse und technischen Probleme, die immer kommen, wenn man im totalen Stress ist. Immer. Das gehört alles dazu und muss ebenso gemeistert werden wie der eigentliche Kampf mit der Trickfilmmaterie.


Wie sind die bisherigen Reaktionen auf euer Filmprojekt?

Sehr gut und sehr intensiv.
Mit „1989 – Unsere Heimat …“ haben wir schon irgendwie ein Türchen aufbekommen, durch das die Leute einen persönlichen Bezug zwischen sich und jenem Film herstellen konnten und können. Bei „Leipzig von oben“ ist es ähnlich, der Bezug jedoch sogar noch privater, weil etwas Substantielles angestoßen wird, wo sich ein gewisses Hopp-oder-Topp-Ding einstellt. Oftmals kommt als erste Reaktion ein „Uh, sowas macht ihr?“, aber das wird meistenfalls durch ein „Wie kommen wir da zusammen?“ abgelöst, was sehr schön ist.
Wir werden sehen, wie sich das alles entwickelt, aber die Türen, die sich jetzt schon geöffnet haben, sind sehr weit aufgegangen.
Ich selbst bin da eher vorsichtig mit blumigen Voraussagen, denn ich will natürlich erst mal den Film fertig bekommen, alles andere ist für mich als Regisseur Vorgeplänkel und erschwert mir genaugenommen die Arbeit, weil dadurch Erwartungshaltungen entstehen und der Druck auf unser Team und auf mich ziemlich hoch wird, obwohl ich da gern möglichst locker rangehen möchte, um nicht krampfig rüberzukommen.


Wie möchtet ihr euren Film aus- und verwerten? Welche Veranstaltungen sind bisher geplant und mit welchen Partnern arbeitet ihr zusammen?

Hach, wieder so eine Frage, die ich am Liebsten erst nach Fertigstellung beantworten würde.
Generell planen wir neben der „normalen“ Auswertung via TV und unserer Einreichungen bei Kurz- und Trickfilmfestivals vor allem die Verwendung des Films in Workshops und Seminaren, wo wir uns mit den Teilnehmern mit den angesprochenen Themen Leben und Tod, Sterbebegleitung, Trauerarbeit etc. auseinandersetzen wollen. Das ist zum einen für Schülergruppen und Jugendliche geplant, da wir inzwischen langjährige Erfahrungen mit Workshops an Schulen, Lernstuben und Weiterbildungseinrichtungen haben, zum anderen sind wir bereits in Kontakt zu Palliativstationen, Ärzten und Vereinen wie der FUNUS Stiftung oder dem Veid e. V., die sich um die Entzauberung von Tabuthemen wie dem Verlust eines Menschen und um würdevolles Sterben und den Umgang mit der notwendigen Trauer bemühen.
Konkrete Ideen und Daten gibt es da auch schon für ein paar gemeinsame Veranstaltungen.
Neben dem Film haben wir dazu auch ein Buch und eine Graphic Novel angedacht, mit denen wir die im Film angesprochenen Thematiken aufgreifen und vertiefend behandeln können – ob das klappt, hängt natürlich wie immer vor allem an der Finanzierbarkeit, da gute Bücher und Comics eben auch gutes Geld kosten, bevor sie in gedruckter Form vorliegen können.
Bei „1989 – Unsere Heimat …“ hatten wir das Glück, die Druckkosten des „Almanachs“ durch die Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen und die gemeinsame Initiative „25 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ gedeckelt bekommen zu haben – ohne diese Kostendeckung wäre so ein schönes und gelungenes Buch nicht realisierbar gewesen.
Für unsere „Leipzig von oben“-Zusatzprojekte haben wir deshalb auch ein paar Anträge zusammengestellt und in die Welt geschickt – wir drücken da die Daumen, dass wir auch hier ein paar Partner finden.


Wie kann man sich eure „Leipzig von oben“-Workshops und -Filmabende vorstellen? Was ist der Inhalt und wie sind diese aufgebaut? An welche Zielgruppe richtet ihr euch?

Prinzipiell gehen wir auch bei den „Leipzig von oben“-Thematiken genau so unverkrampft zur Sache wie schon bei unseren thematisch anders gelagerten Workshops, Filmabenden oder anderen Veranstaltungen auch. Es ist uns wichtig, da authentisch zu bleiben, dann wird sowas auch nicht doof oder unangenehm für die Teilnehmer, Besucher, Publikümmer oder auf wen auch immer wir dann treffen.
Wenn ich bei Workshops mit Schülern von einem aufkommenden Thema keine Ahnung habe, sage ich das einfach und wir finden dann gemeinsam mittels Internetrecherche und Dialog eine Lösung dafür. Das kommt in jedem Fall besser als ein ellenlanges Rumlavieren und den-Spezi-raushängen-lassen, um nicht das Gesicht zu verlieren. Bei Themen, bei denen ich mit direkt oder indirekt Betroffenen zu tun habe, schraube ich mich meist etwas zurück, damit ich keinen oder möglichst wenig Unsinn rede und niemandem unbeabsichtigt auf den Schlips trete. Eigene Schwächen zeigen lockt die Leute meist ganz gut aus der Reserve und sie können ihr Schutzschild mal etwas runterfahren. Unsere Workshops sind kein Frontalunterricht und es gibt keine festgefügte Lehrmeinung, die irgendwie durchregiert werden muss.
Stattdessen ist uns und mir bei solchen Veranstaltungen wichtig, das sich die Mitmacher bei zielorientierten Arbeiten wie einem Comic oder einer Tricksequenz mit den Inhalten auseinandersetzen, Anstöße aufnehmen und durch die Arbeit noch mal mit einem anderen Blickwinkel, einer anderen Perspektive auf die Problematiken schauen. Es ist jedes Mal erstaunlich, was das für Ergebnisse zu Tage fördert und was die Teilnehmer und wir als Veranstalter jedes Mal mit nach Hause nehmen.

Ganz konkret heißt das für die geplanten „Leipzig von oben“-Workshops und -Filmabende, dass wir hier zwei grundsätzliche Themenfelder anbieten können: „Mein Leben in meiner Stadt“ und „Leben und Sterben, Willkommen und Abschied“. „Mein Leben in meiner Stadt“ dreht sich ergo mehr darum, wie wir uns selbst in unserem Lebensraum definieren – unser Umgang mit den Eltern, der Familie, Freunden und Bekannten und welche Ort uns dabei als Markierungen dienen – wo hänge ich mit meiner Clique ab, welcher Park verbindet mich mit meinen Eltern … „Leben und Sterben, Willkommen und Abschied“ dreht sich dagegen um Themen wie Umgang mit Leiden, Krankheit und Sterben in unserem direkten Umfeld, Sterbebegleitung, aktive Trauerarbeit.
Beide Themen sind für einen schulischen Rahmen angedacht, und das zweite eigenet sich zudem noch besonders für Workshops, Seminare und Gesprächsabende mit Menschen aus dem medizinischen, palliativen oder begleitenden Bereich und natürlich für und mit Betroffenen.


Zu euren Trickfilmen gibt es meist auch ein Buch und/oder ein/e Comic/Graphic Novel bzw. erst ein Comic und dann einen Trickfilm. Habt ihr dies auch für „Leipzig von oben“ geplant und wenn ja, wie gestalten sich diese? Ist es eine 1:1-Trickfilm-Adaption oder ergänzt ihr durch die Drucksachen den Inhalt des Filmes?

Japp, wie schon vorher erwähnt, planen wir zu „Leipzig von oben“ sowohl ein Buch als auch eine Graphic Novel, da wir finden, dass dieses Thema verdient hat, dass wir es von verschiedenen Seiten aus beleuchten.

„Leipzig von oben – Der Almanach zur Heldenstadt“ wird in Größe, Aufbau und Gliederung seinem Quasi-Vorgänger „1989 – Unsere Heimat … – Der Almanach zur Friedlichen Revolution“ ähneln: Die im Film angesprochenen Themen werden auf reich illustrierten Doppelseiten von kompetenten Autoren aufgegriffen und mal persönlich, mal sachlich in knapper, informativer und unterhaltsamer Form dargelegt, mit Erklärkästchen für Fachbegriffe, mit Querverweisen und es wird wieder ein schönes Hin-und-her-blätter-Buch, das man mit und ohne Kenntnis des Films lesen und betrachten kann. Die meisten Illustrationen werden wieder aus Standbildern des Films destilliert und für den Druck neu bearbeitet, aber ich weiß jetzt schon, dass da wieder einiges Neues illustriert werden muss, damit es eine runde Sache wird.

Die geplante Graphic Novel „Leipzig von oben – Die Graphic Novel zur Heldenstadt“ erzählt die Geschichte des Films mit den Mitteln des Comics. Bereits als ich das Drehbuch zum Skript umgeschrieben habe, habe ich gemerkt, dass viele Sachen anderes erzählt und aneinandergereiht werden müssen, damit die Story für dieses andere Medium auch optimal funktioniert. Viele kleine Änderungen, die ich vor allem in der Dialogführung vorgenommen habe, wandern gerade rückwirkend in das Drehbuch, weil die Arbeit am Skript für die Graphic Novel auch gleich ein Gegencheck in Sachen Dramaturgie und Faktenwissen für den Film war.
Sehr, sehr wahrscheinlich wird die gesamte Graphic Novel neu gezeichnet werden, da ich nicht an der Breitbild-Optik des Films festhalten wollte und konnte, die bei den meisten Szenen innerhalb eines Albumformats sowieso nicht funktioniert – ein Film ist eben ein Film und ein Comic ein Comic. Ein Breitwandbild nach dem anderen wäre auch eher langweilig. Die Wirkung ist einfach komplett anders, weil der Betrachter des Films dem vorgegeben Timing unterworfen ist und der Leser vor- und zurückblättern kann.
Für „Seelenfresser – Zweites Buch: Glaube“ hatte ich bereits eine Trickfilm-Sequenz aus „Schweinevogel – Es lebe der Fortschritt!“ mit dem Maulwurf Herrn Mauli in die Graphic-Novel-Form umgearbeitet, daher weiß ich schon, was mich am Zeichentisch erwartet: sehr, sehr, sehr viel Arbeit. Aber auch viel Spaß dabei.

 
Derzeit läuft auf VisionBakery bis 16.08. eure „Leipzig von oben“-Crowdfunding-Aktion.
Wieso habt ihr euch für Crowdfunding entschieden? Für was wird das Geld gebraucht+genutzt?
Warum sollte man euer Projekt unterstützen? Was sind die Vorteile für Crowdfunder?

Trickfilm ist leider eine zeit- und geldintensive Angelegenheit, bei der man jeden Groschen gut investieren kann und der dann auch im fertigen Film zu sehen ist. Zwar haben wir bei verschiedenen Förderanstalten Filmförderung beantragt, aber obwohl wir mit diesen Anstalten bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wissen wir natürlich nicht, ob dieses Projekt auch für förderwürdig befunden wird. Das wissen wir bei keinem unserer Filme.
Die KdFS – Kulturstiftung des Freistaates Sachsen hat der Förderung bereits zugestimmt, wenn auch nicht in voller Höhe. Und deshalb machen wir das Crowdfunding: Die Summen, die wir beantragt haben, sind natürlich die, die wir noch benötigen, um den Film so umzusetzen, wie wir das geplant haben – weniger Geld heißt Abstriche machen: beim Sound, beim Aufwand der Animationen, bei der Musik … Da blutet das Filmemacherherz.
Neben dem Effekt, dass noch Produktionskosten eingespielt werden, ist Crowdfunding aber auch noch ein gutes Werkzeug, um für den Film und das, was wir mit ihm vorhaben, die Werbetrommel zu rühren.
Und schöne und wertige Gegenleistungen bieten wir auch allen Unterstpützern an – von der „Gutfühl-Tat des Tages“ über DVD-Specialeditionen mit handgezeichneten Umschlagmotiven und Einladungen zur Nachtwanderung durch Leipzigs Altstadt bis zur Logo-Präsentation in den Filmcredits ist da für jeden etwas dabei.


Für einige ist Crowdfunding keine Option, um an zusätzliches Geld für ihre Projekte zu kommen, weil es einfach zu aufwendig ist und man sehr viel Zeit+Energie investieren muss. Wie ist eure Erfahrung? Was muss man machen, um ein Crowdfunding-Projekt erfolgreich durchzuführen?

Dranbleiben. Das Crowdfunding für „Leipzig von oben“ ist unsere dritte Aktion dieser Art – davor haben wir bereits erfolgreich Crowdfunding für unseren superdicken Comic-Sammelband „Schweinevogel Total-O-Rama 2“ und gemeinsam mit Buchautor Christian von Aster für unser gemeinsames Buch „Alptraum junior und die Wonnen der Umerziehung“ gemacht und dabei ganz fix gemerkt, dass es nicht reicht, am Anfang irgendwie ein paar Texte und Fotos ins Netz zu stellen und nach Ablauf der Frist auf die Überweisung durch VisionBakery zu warten. Die Unterstützer wollen schon wissen, wen und was sie da unterstützen. Das heißt, ein Video für das Projekt muss gedreht und geschnitten werden, man muss sich attraktive Gegenleistungen für die Unterstützner ausdenken und die ebenso attraktiv abbilden, die Infos müssen regelmäßig gestreut werden, aber die Leute abnerven will man auch nicht … das ist schon richtige Arbeit und nichts, was man maleben nebenher machen kann.
Dafür bekommt man auch in jedem Fall Feedback und man kann ggf. im Crowd-Blog noch mal nachregeln, wenn man merkt, dass das Ansinnen vielleicht nicht gut oder breit genug erklärt ist, weil man sich auf der Hauptseite ja auch kurz halten will, um keine Bleiwüsten zu erzeugen.
Zudem kann man auch gegen Ende der Laufzeit neue Gegenleistungen anbieten, um auch noch andere Zielgruppen mit abzuholen – bei uns gibt es zum Beispiel in ein paar Tagen noch die kommenden neuen Schweinevogel-Schweinachtskalender-Bücher, weil olle Schweinevogel sich ja bereit erklärt hat, in „Leipzig von oben“ eine Minirolle zu übernehmen. Und da passt das ja.


Eine der Gegenleistungen ist die „Gutfühl-Tat des Tages“.
Meinst du, jeder Mensch sollte es als seine Aufgabe ansehen, Gutes zu tun bzw. danach zu streben? Und wie ließe sich das im Alltag verwirklichen?

Es wäre auf jeden Fall eine tolle Sache, wenn Eltern ihren Kindern ganz allgemein gute Vorbilder wären, was den Umgang mit allen Mitbewohnern auf diesem Planeten angeht. Weniger Egoismus, weniger Neid, weniger Groll – einfach von allem etwas weniger beanspruchen. Das würde sicher einiges einfacher machen für Mensch, Tier und Umwelt. Aber ich sitze da definitiv im Glashaus und habe auch sehr lange gebraucht, um halbwegs auf den Trichter zu kommen. Also bin ich da voll der Falsche, um wild mit dem Zeigefinger rumzufuchteln. Und was genau meint denn „Gutes zu tun“? Für mich selbst versuche ich zumindest, eher einfach zu sein, nix Überkandideltes, möglichst wenig Unnötiges, mit dem, was da ist, auskommen und das Beste daraus machen … sowas eben. Natürlich scheitere ich regelmäßig. Aufstehen, Krone richten, weitermachen.
Wie andere das handhaben, habe ich nicht in der Hand.


Danke für das Interview.

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Gegenleistungen

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    Deine Gutfühl-Tat des Tages *

    Du möchtest uns einfach so unterstützen, weil du dich auf den Film freust und weil du weißt, dass der Weg dahin ein steiniger ist? Super! Wenn du möchtest, danken wir dir dafür auf unserer offiziellen Homepage zum Film! Wer will, kann hier natürlich auch gern mehrfach zuschlagen, denn das Jahr hat viele Tage! (ACHTUNG: Nur für Privatpersonen)

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  • ab 10,00 €
    Film-DVD, handsigniert *

    Du erhältst eine von Schwarwel handsignierte DVD per Post direkt nach Fertigstellung zu dir nach Hause geschickt.

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  • ab 10,00 €
    Grußwort-Postkarte von Schwarwel an Wen-immer-du-willst *

    Du erhältst eine von Schwarwel handgeschriebene Grußwort-Postkarte mit einem „Leipzig von oben“-Motiv und echtem Leipziger Poststempel per Post an dich oder an einen Adressaten deiner Wahl zugesandt. Gerne auch mit Grüßen von dir.

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    Buch „Weihnachtsstern“ (handsigniert)

    Das neue Adventskalendervorlesebuch „SCHWEINEVOGEL und der Weihnachtsstern“ von Schwarwel und Glücklicher Montag. Fliege mit Schweinevogel und seinen Freunden zur großen Rettungsaktion, um den Weihnachtsstern zu uns zu bringen! Für alle 24 Weihnachtstage eine neue Doppelseite mit dem nächsten Kapitel und einer ganzseitigen Illustration zum Vorlesen, Entdecken und gemeinsam Spaß haben. 1. Aufl., A5 quer (21 x 14,8 cm), 56 Seiten, vollfarbig, inkl. Versand

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  • ab 15,00 €
    Buch „Weihnachtslicht“ (handsigniert)

    Das neue Adventskalendervorlesebuch „SCHWEINEVOGEL und das Weihnachtslicht“ von Schwarwel und Glücklicher Montag. Geh mit Hausferkel Sid und Hauspinguin Pinkel auf die Suche nach Schweinevogel und seinen Freunden, um Weihnachten nicht allein im Dunkeln zu stehen! Für alle 24 Weihnachtstage eine neue Doppelseite mit dem nächsten Kapitel und einer ganzseitigen Illustration zum Vorlesen, Entdecken und gemeinsam Spaß haben. 1. Aufl., A5 quer (21 x 14,8 cm), 56 Seiten, vollfarbig, inkl. Versand

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  • ab 20,00 €
    Special-Film-DVD mit Originalsketch-Cover, handsigniert *

    Du erhältst eine von Schwarwel mit einem Fullcover-Sketch deiner Wahl handgezeichnete und handsignierte DVD per Post direkt nach Fertigstellung zu dir nach Hause geschickt. Bitte gib an, welches Leipziger Gebäude, welches Leipziger Denkmal, welchen Leipziger Park oder welche Leipziger Persönlichkeit du gern auf deinem absolut einzigartigen DVD-Cover haben möchtest.

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  • ab 20,00 €
    Persönliche Premiereneinladung (1 Ticket) mit handsigniertem Filmplakat und Sektempfang *

    Du bekommst eine persönliche Einladung zur Leinwand-Premiere in Leipzig. Schau dir mit uns unseren Film auf der großen Leinwand an. Triff Schwarwel und das Filmteam. Trink Sekt oder Kirschsaft bis zum Umfallen. Erhalte dein handsigniertes Filmplakat und sei dabei, wenn der Vorhang aufgeht. Termin: So 20. Dez 2015 (Ort + Uhrzeit werden bekanntgegeben)

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    Persönliche Premiereneinladung (1 Ticket) mit handsignierter DVD, Filmplakat und Sektempfang *

    Du bekommst eine persönliche Einladung zur Leinwand-Premiere in Leipzig. Schau dir mit uns unseren Film auf der großen Leinwand an. Triff Schwarwel und das Filmteam. Trink Sekt oder Kirschsaft bis zum Umfallen. Erhalte dein handsigniertes Filmplakat und deine handsignierte DVD und sei dabei, wenn der Vorhang aufgeht. Termin: So 20. Dez 2015 (Ort + Uhrzeit werden bekanntgegeben)

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  • ab 25,00 €
    Nachtführung durch Leipzig in Begleitung von Schwarwel *

    Geh mit uns auf Tour und lerne die Leipziger Innenstadt in einem neuen Licht kennen, wenn Nachtwächter Bremme seine Laterne für dich entzündet! Lausche spannenden, pikanten und kuriosen Geschichten über Goethe, Schiller oder den berüchtigten Bürgermeister Romanus, während wir den Nikolaikirchhof, den Naschmarkt, das Alte Rathaus et cetera erkunden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Termin: Sa 5. Sept 2015, 21 Uhr

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  • ab 25,00 €
    2 Bücher „Weihnachtsstern“ + „Weihnachtslicht“ (handsigniert)

    Die neuen Adventskalendervorlesebücher „SCHWEINEVOGEL und der Weihnachtsstern“ und „SCHWEINEVOGEL und das Weihnachtslicht“ von Schwarwel und Glücklicher Montag. Fliege mit Schweinevogel und seinen Freunden zur großen Rettungsaktion, um den Weihnachtsstern zu uns zu bringen! Und geh mit Hausferkel Sid und Hauspinguin Pinkel auf die Suche nach Schweinevogel und seinen Freunden, um Weihnachten nicht allein im Dunkeln zu stehen! Für alle 24 Weihnachtstage eine neue Doppelseite mit dem nächsten Kapitel und einer ganzseitigen Illustration zum Vorlesen, Entdecken und gemeinsam Spaß haben. 2 Bücher je 1. Aufl., A5 quer (21 x 14,8 cm), 56 Seiten, vollfarbig, inkl. Versand

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  • ab 30,00 €
    Glücklicher Montag-Komplett-Film-Paket *

    Du erhälst das Package mit allen 6 Filmen von Glücklicher Montag („Leipzig von oben“, „1989 – Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer“, „1813 – Gott mit uns“, „Richard – Im Walkürenritt durch Wagners Leben“, „Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts“, „Schweinevogel – Es lebe der Fortschritt Herr Direktoren-Schnitt“, Drehbuch und Regie: Schwarwel) per Post direkt zu dir nach Hause geschickt.

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  • ab 35,00 €
    Filmposter (Einzelstück, handsigniert) *

    Wie in unserem Crowdfunding-Promofilm angekündigt, kannst du das einmalige Promoposter als Einzelstück erhalten – original von Schwarwel handsigniert und mit den Gebrauchsspuren des Filmdrehs. Größe 846 x 600 mm, inkl. Versand

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  • ab 65,00 €
    Originales Schweinevogel-Artwork, handsigniert

    Hol dir ein Stück von unserem Trickfilm-Stargast Schweinevogel nach Hause und erhalte ein Original, das Schwarwel für das neue Schweinevogel-Adventskalendervorlesebuch „SCHWEINEVOGEL und das Weihnachtslicht“ angefertigt hat. Schwarwel „SCHWEINEVOGEL und das Weihnachtslicht (Frontumschlag)“ A3 quer, S/W, Artist pen auf Papier mit Rahmen (70 x 50 cm) und Passepartout, inkl. Versand

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  • ab 65,00 €
    Originales Schweinevogel-Artwork, handsigniert

    Hol dir ein Stück von unserem Trickfilm-Stargast Schweinevogel nach Hause und erhalte ein Original, das Schwarwel für das neue Schweinevogel-Adventskalendervorlesebuch „SCHWEINEVOGEL und der Weihnachtsstern“ angefertigt hat. Schwarwel „SCHWEINEVOGEL und der Weihnachtsstern (Frontumschlag)“ A3 quer, S/W, Artist pen auf Papier mit Rahmen (70 x 50 cm) und Passepartout, inkl. Versand

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  • ab 75,00 €
    Nennung als Unterstützer und eine handsignierte DVD *

    Du wirst Teil des Films. Als exklusiver Unterstützer wirst du im Abspann genannt. Damit tourst du durch Kinos in ganz Deutschland und auf Festivals weltweit und bleibst auf ewig im Film und der DVD eingebrannt. Nur für Privatpersonen! Natürlich bekommst du die handsignierte DVD sowie eine persönliche Dankeskarte zugeschickt.

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  • ab 75,00 €
    Gebundene Drehbuch+Storyboard-Ausgabe, handsigniert und mit Sketch von Schwarwel *

    Schau uns in die Karten und sieh, wie aus einem einfachen Monolog-Text erst ein Drehbuch und dann ein reich bebilderter Trickfilm entsteht. Schwarwels Storyboards sind stets sehr detailliert, da sie gleich als Layoutvorlagen und Charakterstudien für das ganze Filmteam und als Animatic-Material dienen. Ca. 180 Seiten, A4 Hochformat, S/W, gebunden, mit handsigniertem Originalsketch von Schwarwel

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  • ab 90,00 €
    Originales Film-Artwork, handsigniert *

    Hol dir ein Stück vom Film nach Hause und erhalte ein Original, das Schwarwel für eine wichtige Szene des Films angefertigt hat. Schwarwel „Kullern (sc. 020)“ A3 quer, S/W, Stylo und Artist pen auf Papier mit Rahmen (70 x 50 cm) und Passepartout, inkl. Versand

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  • ab 90,00 €
    Originales Film-Artwork, handsigniert *

    Hol dir ein Stück vom Film nach Hause und erhalte ein Original, das Schwarwel für eine wichtige Szene des Films angefertigt hat. Schwarwel „Hilfe (sc. 065)“ A3 quer, S/W, Stylo und Artist pen auf Papier mit Rahmen (70 x 50 cm) und Passepartout, inkl. Versand

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  • ab 90,00 €
    Originales Film-Artwork, handsigniert *

    Hol dir ein Stück vom Film nach Hause und erhalte ein Original, das Schwarwel für eine wichtige Szene des Films angefertigt hat. Schwarwel „Ode an die Freude (sc. 045)“ A3 quer, S/W, Stylo und Artist pen auf Papier mit Rahmen (70 x 50 cm) und Passepartout, inkl. Versand

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  • ab 150,00 €
    Original-Zeichnung mit Film-Thema *

    Wünsch dir eine von Schwarwel ganz persönlich für dich gezeichnete, individuelle Illustration zu unseren Filmthemen. Bitte gib an, was du für eine Zeichnung haben möchtest und schick uns ggf. Fotovorlagen per Mail. Original-Zeichnung, A3 quer, S/W, Stylo und Artist pen auf Papier

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  • ab 190,00 €
    Gastrolle im Zeichentrickfilm mit Nennung in den Credits *

    Du willst als Trickfilmfigur in unserem Film mitspielen? Mit deinem Gesicht prominent im Bild? Kein Problem! Es gibt einige Szenen, in denen mal viele und mal wenige Menschen im Bild zu sehen sein werden. Immer nur kurz, da unser Film relativ flott geschnitten ist, aber stets klar erkennbar. Die konkrete Szenenliste für deine Auswahl und unsere Foto-Anforderungen für deinen Gast-Auftritt senden wir dir umgehend zu, damit alles schon mit ins Storyboard eingearbeitet werden kann.

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  • ab 500,00 €
    Unterstützer mit Logo im Abspann mit handsignierter DVD *

    Du bist ein Unternehmen, ein Verein, Verband oder eine Institution und möchtest als Unterstützer dieses einzigartigen Projektes auftreten? Du möchtest dein Logo im Abspann präsentieren und auf unserer Film-Webseite und in den Social Medias als Unterstützer hinter unserem Film stehen?

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  • ab 500,00 €
    Exklusive Filmvorführung mit anschließendem Regisseursgespräch *

    Du möchtest unseren Film in deinem Kurs, in deiner Schulklasse, auf deiner Krankenstation, in deinem Interessenkreis oder einfach mit Freunden oder der Familie in Ruhe anschauen und dich anschließend mit Regisseur Schwarwel darüber austauschen? Immer gern! Wir kommen dahin, wo du uns haben willst, mit Beamer, Leinwand, Soundboxen, HD-Film und Schwarwel im Gepäck – und schon gehts los! (Diese Gegenleistung versteht sich zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung)

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  • ab 550,00 €
    Comic- und Trickfilm-Workshop mit Schwarwel *

    Unser 1-Tages-Kreativworkshop mit Schwarwel eignet sich am Besten für mehrere Personen, Kurse, Schulklassen, soziale Einrichtungen, Kongresse, Veranstaltungen, Special Events undundund ... Schwarwel gibt seit fast 10 Jahren regelmäßig professionelle Zeichen- und Kreativkurse, die im Portfolio von Glücklicher Montag ein wichtiges Standbein darstellen. Für unseren Film bieten wir speziell entwickelte Workshops an, die sich inhaltlich mit den Thematiken von „Leipzig von oben“ befassen. Die exakten Rahmenbedingungen klären wir mit dir persönlich per Mail und Telefon oder vor Ort. (Diese Gegenleistung versteht sich zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung)

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    Hauptunterstützer mit handsignierter DVD *

    Du bist ein Unternehmen und möchtest als Hauptunterstützer dieses Projektes auftreten? Du möchtest dein Logo groß und prominent auf eigener Screen im Abspann präsentieren und dein Logo auf dem Filmposter, auf der DVD-Hülle und auf der Premiereneinladung abgedruckt sehen? Du möchtest als Hauptunterstützer in den Pressemitteilungen und in der Öffentlichkeitsarbeit genannt werden sowie auf der Webseite und in den Social Medias präsentiert werden? Dies ist unser exklusives Angebot für dich.

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