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 Als Krankenschwester nach Malawi
 
 
Ehrenamtlich im Einsatz: Heike Horn reist bald nach Malawi. Für drei Monate bleibt sie in dem zentralafrikanischen Staat, um als Krankenschwester zu arbeiten.

In Malawi: Dorothea Stoppenbrink (Foto) betreut eine Krankenstation für Kinder. Dort wird Heike Horn für drei Monate im Einsatz sein. Der humanitäre Einsatz war schon lange geplant. - © Foto: Privat
 
In Malawi: Dorothea Stoppenbrink (Foto) betreut eine Krankenstation für Kinder. Dort wird Heike Horn für drei Monate im Einsatz sein. Der humanitäre Einsatz war schon lange geplant. (© Foto: Privat)

Steinhagen.Den Wunsch, in Afrika humanitäre Hilfe zu leisten, hegt Heike Horn schon lange. Doch bisher kamen immer der Alltag und das Familienleben dazwischen. Drei Kinder zieht sie groß. Der Nachwuchs ist mittlerweile aus dem Haus. Jetzt kann es für die 54-Jährige losgehen. Am 18. März fliegt Heike Horn nach Malawi. Drei Monate lang wird sie dort ehrenamtlich in einer Krankenstation arbeiten.

Heike Horn, die vielen als Ortsvereinssprecherin der Steinhagener Grünen bekannt sein dürfte, ist erfahren in der Krankenpflege. 1986 legt sie ihr Examen als Krankenschwester ab. „Zu dem Zeitpunkt war mir schon klar, dass ich einmal an ein afrikanisches Krankenhaus gehen würde", blickt die Steinhagenerin zurück, die nach ihrer Ausbildung noch ein Biologie-Studium mit Diplom abschließt.

Vor 15 Jahren bereist sie Ghana. Die Fahrt ist von der katholischen Kirche organisiert. Die Gruppe besucht verschiedene Hilfsprojekte und auch das Krankenhaus in der Nähe der Unterkunft. „Die ganze Gruppe war sich in einem Punkt völlig einig, nämlich sich im Ernstfall lieber zum Flughafen als in dieses Krankenhaus bringen zu lassen", erinnert sich Heike Horn an die nicht gerade vertrauenerweckenden Zustände in dem Hospital.

Mit tiefen Eindrücken kehrt sie aus Ghana zurück. „Ich stand im Supermarkt und konnte nicht einkaufen. Die zehn verschiedenen Sorten Margarine haben mich total überfordert", sagt Heike Horn. „Man wertschätzt das, was wir hier haben, auf eine ganz andere Art und Weise."

Spätestens jetzt ist für sie klar, dass sie humanitären Einsatz in Afrika leisten möchte. Nur bei welcher Organisation? In welchem Land? Heike Horn wendet sich per E-Mail an »Ärzte ohne Grenzen«. „Ich habe ein Dankesschreiben bekommen und nie wieder etwas von der Organisation gehört."

Dann trifft sie im vergangenen Herbst eine ehemalige Kollegin aus Borgholzhausen wieder. Es ist Dorothea Stoppenbrink, die seit vielen Jahren in Malawi eine Krankenstation betreut und die meiste Zeit des Jahres auch dort lebt. „Dann sehen wir uns in Malawi wieder", verabschiedet sich Dorothea Stoppenbrink vorausschauend nach diesem Treffen.

Die Krankenstation in Nanioka ist rund hundert Kilometer von der Hauptstadt Lilongwe und zwanzig Kilometer von der nächstgrößeren Stadt Salima entfernt. „Der Ort ist so klein, dass er auf keiner Karte vermerkt ist", berichtet Heike Horn.

Dorothea Stoppenprink arbeitet eng mit der malawischen Hilfsorganisation »Kindle Orphan Outreach« zusammen, die sich besonders um AIDS-Waisen kümmert. Auch die Krankenstation fußt auf einem Hospital für Kinder. Mittlerweile betreuen Dorothea Stoppenbrink und ihr Team Patienten jeden Alters. „Ich rechne mit vielen Akutversorgungen. Die Station hat wenige Betten", so Heike Horn, die Verbandsmaterial, Spritzen und Kanülen, aber auch Luftballons, Papier und Stifte für ihre kleinen Patienten mitnehmen wird.

Drei Monate wird sie in Malawi bleiben. Heike Horn hat dafür sämtliche Urlaubstage und Überstunden zusammengekratzt. „Mein Chef von »Krankenpflege Daheim« hat mich super unterstützt, genauso wie meine Familie", freut sie sich.

 

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