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Hallo, liebe Unterstützer,

die Bürgerinitiative Saaletal freut sich über Ihre Mithilfe.

Seit vielen Jahren verhindern wir erfolgreich mit wechselnden Verbündeten die Autobahn A143, die durch die Naturschutzgebiete westlich und nordwestlich von Halle führen soll. Wir haben erkannt, dass die Autobahn nicht notwendig ist und nur ein weiteres Problem darstellen würde, dass den Klimawandel befördert.

 

 

Nach der Wende wurde die A143 als eines der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit festgelegt. Im Bundesverkehrswegeplan 1992 wurde die Autobahn als vordringlicher Bedarf eingestuft. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass nur sehr wenige PKW die Autobahn nutzen würden und zudem die Gebiete, durch die die Autobahn führen soll, schützenswerte Pflanzen und Tiere beheimaten. Der Naturpark Unteres Saaletal stellt ein repräsentatives Vegetationsmosaik der bundesweit einmaligen Porphyrkuppenlandschaft am Rand des Saaletals dar. Deshalb wurde er von der Europäischen Union zum FFH-Schutzgebiet erklärt und in das europäische Netz von Gebieten mit  gemeinschaftlicher Bedeutung Natura 2000 aufgenommen.

Natura 2000 - Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle (FFH0118)

 

 

Vielen aus Halle und der Umgebung bietet die Landschaft zu jeder Jahreszeit einen Erholungsraum, der vom Verkehr mit seinem Lärm und seinen Schadstoffen zerstört werden würde.

 

 

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt ist verpflichtet, für den Erhalt der FFH-Gebiete Sorge zu tragen, dass sich der Zustand nicht verschlechtert. Eine Zerschneidung durch die Autobahn steht aber, selbst bei den besten Ausgleichsmaßnahmen, dieser Vorgabe entgegen.

Also kümmert sich die Bürgerinitiative Saaletal. Wir unterstützen zurzeit eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, die die Autobahn verhindern könnte. Wir unterstützen den Kläger und seinen Anwalt mit Wissen und Argumenten unserer Anwälte und Gutachter. Nur mit Expertise kann es gelingen vor Gericht zu gewinnen, denn die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH kurz DEGES hat ein hohes Interesse das Projekt umzusetzen. Die Hintergründe wollen wir an dieser Stelle nicht ausführen. Zurzeit ist nur wichtig, dass wir den Anwälten die nötige Zuarbeit zur Verfügung stellen, wie beispielsweise ein aktuelles Verkehrsgutachten. Das kostet Geld… und hier kommen Sie ins Spiel.

Geld regiert die Welt und in unserem Fall verändert Ihr Geld die Welt. Also vielen Dank für Ihren Beitrag.

 

 

Die geplante A143 würde auf 12,6 km geschätzte 350 Millionen EUR verschlingen - wahrscheinlich deutlich mehr.

 

 

* Wir behalten uns vor, unsere Unterstützer/innen zu prüfen und gegebenenfalls vom Vertrag mit einem Unterstützer zurückzutreten.  

 

 

4 Kommentare

 

am 12.01.2019 um 12:10

Der Termin für die mündliche Verhandlung im Gerichtsverfahren zur A 143 wurde vom Bundesverwaltungsgericht nun festgelegt: Dienstag, 28. Mai 2019, Beginn: 9.00 Uhr.

 

am 11.01.2019 um 08:25

Neuwagen verbrauchen weiter viel mehr als angegeben
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.herstellerangaben-zum-spritverbrauch-neuwagen-verbrauchen-weiter-viel-mehr-als-angegeben.3caf3746-8857-4aed-bc9d-f2d4fa82e716.html

 

am 10.01.2019 um 10:24

Liebe Mitstreiter und Sympathisanten,
es muss viel Geld in die Hand genommen werden, um die rechtlichen Auseinandersetzungen zur A 143 zu stemmen . Infolge der Anpassung an sich ändernde Sachlagen seitens des Bundesverwaltungsgerichts steigen die Kosten durch weitere geforderte Gutachten. Die angesteuerte Zielgröße unseres Crowdfundings von 15.000,- € müsste nach neuesten Kalkulationen 22.000,- € betragen.
Da die Kampagne nicht mit Erreichen der gesteckten Zielsumme, sondern zeitbegrenzt Ende Februar endet, ist es also möglich, im gleichen Zeitraum deutlich mehr Geld einzusammeln.
Helft uns dabei, danke.
B. Steuer
BI Saaletal

 

am 09.01.2019 um 00:40

Liebe Bürgerinnen und Bürger, es steht viel auf dem Spiel, auf nur 12,6km Länge würd die A143 2 europäische Schutzgebiete, 1 Naturschutzgebiet, 2 Landschaftsschutzgebiete, 2 geschützte Landschaftsbestandteile und 1 Flächennaturdenkmal zerschneiden. Und damit nicht genug in unmittelbarem Umkreis zur A143 mit einem Maximalabstand von 2km liegen 5 Naturschutzgebiete, 2 Landschaftsschutzgebiete, 23 Flächennaturdenkmäler und 4 geschützte Landschaftsbestandteile. das ist einmalig in der Geschichte des Autobahnbaues in der Bundesrepublik!!! Noch nie wurde auf so einer kurzen Strecke so viel Natur zerstört wie dies in unserem Saaletal geplant ist!! Wenn dieser Streckenabschnitt tatsächlich gebaut werden würde hätte das Präzedenzfallcharakter! Welches Straßenprojekt sollte dann noch wegen einer Naturzerstörung nicht genehmigungsfähig sein, wenn es die A143 war!! Das dürfen alle Menschen, die ein ökologisches Grundverständnis haben nicht akzeptieren!!!!

6.600,00 € 44 % von 15.106,50 € Ziel
42 Unterstützer
Verbleibende Zeit

Erhält das Projekt bis zum 26.02.2019 14:45:16 MEZ mindestens 15.106,50 € wird es finanziert. Ansonsten erhältst du dein Geld zurück.

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Hendrik Arnold
Halle, Deutschland
 

 

Marianne Heukenkamp
Halle, Deutschland

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