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PADDELN AUF DER NIDDA SOLL WIEDER DURCHGÄNGIG MÖGLICH SEIN

Dafür setzen wir, der Deutsche Kanu-Verband und der Hessische Kanu-Verband, uns für alle Kanusportler ein. Die ganzjährige durchgängige Befahrbarkeit des Flusses Nidda ist allerdings seit dem 20. Januar 2015 durch die Hessische Regierung deutlich eingeschränkt worden. Daher ist unser Ziel die Aufhebung der Verordnung, die letztlich ALLEN Nutzern des Gewässers zugute kommen wird. Wir brauchen Eure Unterstützung, denn...

KANUSPORT AUF DER NIDDA - FRÜHER EIN ECHTES FREIZEITVERGNÜGEN

Die Nidda war bisher der einzige nicht reglementierte Fluss im Ballungsraum Rhein-Main. Für den Kanusport im Bezirk Main steht ansonsten nur noch die Bundeswasserstraße Main zur Verfügung (ungeeignet für Anfänger und Kinder). Der Flusscharakter der Nidda ist geeignet für die Durchführung von Kinder-/Jugendfahrten in weitgehend naturbelassener Umgebung.

 

VERORDNUNGEN GEGEN DAS PADDELN - WIR SAGEN NEIN!

Durch die am 20. Januar 2015 in Kraft getretene Verordnung ist im Wetteraukreis in der Zeit vom 1. März bis 30. September das Befahren der Nidda mit Wasserfahrzeugen aller Art auf zwei renaturierten Gewässerabschnitten verboten. Die Verordnung untersagt neben dem Befahren mit Wasserfahrzeugen aller Art auch das Betreten des Gewässerbettes sowie das Freilaufen und Baden lassen von Hunden in den betreffenden Gewässerabschnitten. Einzige Ausnahme stellt die Angelfischerei dar, für die eine vertragliche Vereinbarung getroffen wurde.

Der Deutsche Kanu-Verband hat über den Hessischen Kanu-Verband im vorgelagerten Verfahren fachlich begründete Lösungsvorschläge unterbreitet, die aber von den zuständigen Behörden abgelehnt wurden.

 

NORMENKONTROLLKLAGE DES ORGANISIERTEN SPORTS FÜR ALLE NUTZER DER NIDDA

Der einzige Weg, die Nutzung der Nidda für die Allgemeinheit zu gewährleisten, besteht somit nur in einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof Kassel. Ohne diese Klage ist das Betreten und Befahren der Nidda während der sieben Sommermonate auf Dauer verboten.

Mit dem Crowdfunding Projekt auf Vision Bakery will der Deutsche Kanu-Verband zusammen mit dem Hessischen Kanu-Verband erreichen, dass unsere Gewässer für den naturverträglich ausgeübten Kanusport erhalten bleiben und alle Menschen - ob im Kanu-Verein organisiert oder nicht - die Nidda zur Erholung und Entspannung nutzen können.

 

Die Crowdfunding-Aktion soll die Normenkontrollklage unterstützen... Eine Aufhebung der Verordnung wird letztlich ALLEN Nutzern des Gewässers zugute kommen.

 

Weitere Informationen unter: www.kanu.de/_dbe,news,_auto_8354958.xhtml

 

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SO SCHÖN KANN PADDELN AUF DER NIDDA SEIN

*Wir behalten uns vor, unsere Unterstützer zu prüfen und gegebenenfalls vom Vertrag mit einem Unterstützer zurückzutreten.
Deutscher Kanu-Verband

9 Kommentare

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am 10.04.2016 um 19:56

Vor nicht allzu langer Zeit haben viele gemeinsam gegen die Verschmutzung der Gewässer gekämpft: die (Sport)-Fischer, die Ornithologen, die Naturschützer und nicht zuletzt die Paddler.
Hinzu kamen die Menschen, denen durch Flussregulierungen öfters die Keller vollgelaufen sind.
Inzwischen hat sich vieles sehr verbessert.
Wir Paddler leisten auch weiterhin unseren Beitrag zum Gemeinwohl, dass es weiter besser wird und auch so bleibt. Wir sehen aus unserer Perspektive Dinge, die andere so nicht sehen.
Schließlich ist darüber hinaus das sportliche paddeln eine der ökologisch kompatibelsten Sportarten. Wir brauchen keine Sportplätze, keine extra angelegten Wege, oder sonstige Voraussetzungen, die den Staat fordern.

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am 31.03.2016 um 21:15

Das ist die Herausforderung: "die Gewässer sind Gemeinwohl". Warum? Welchen Beitrag leisten wir Paddler?
Wer sind wir? Die in Vereinen? Die Einzelpaddler? Die Gewerblichen?
Hinter dem DKV verstecken gildet nicht, wir Menschen sind gefragt.

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am 30.03.2016 um 19:22

Der DKV hätte schon viel früher gegen solche Verordnungen juristisch vorgehen sollen und vor allen Dingen die Kanusportvereine müssen mit dem Problem mehr an die Öffentlichkeit gehen. Schließlich sind die Gewässer Gemeinwohl.

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am 28.03.2016 um 21:51

Wir als Wassersportler brauchen den DKV, dafür müssen wir Ihn finanziell absichern, wenn er sich für unsere Interessen gegen die Interessenvertreter von Flusssperrern einsetzt. Inzwischen wird man oft nur ernst genommen, wenn Gerichte die Interessen durchsetzen helfen. Gute Beispiele gibt es beim Bund der Energieverbraucher, wo mit Prozesskostenhilfe viel erreicht wurde. Die Unterstützung des DKV bei den geplanten Sperrungen auf Hamme und Beek ermuntern mich auch hier Solidaritat als Nichtmitglied zu zeigen.

 

am 28.03.2016 um 20:56

Vor allem jegliche kommerzielle Nutzung sollte reglementiert werden.
Oder für kommerzielle Nutzung/Bootsverleihe ganz sperren?
Nutzung von Mindestwasserständen abhängig machen?
Ich weiß nicht, wie sich die Maßnahmen an der Diemel bewährt haben, Vor Jahren zumindest gabs eine Tageshöchstdosis von 60 Booten.
Und je mehr Wasser aus dem Vogelsberg via OVAG und anderer Konzerne nach Rhein/Main abgepumpt wird, desto niedriger der Wasserstand auch der Nidda, vor allem im Sommer!!!
Info bei Deutsche Schutzgemeinschaft Wald.

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am 28.03.2016 um 20:25

Kanufahren ist ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft aus einer einzigartigen Perspektive: wir entdecken Missstände in der Ökologie, wir betreiben naturverträglichen Sport für alle Altersgruppen und ohne Umweltbelastungen. Sauberes Wasser ist uns sehr wichtig. Das alles geht nicht mehr, wenn uns die Gewässer gesperrt werden.

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am 21.03.2016 um 19:29

Liebe Unterstützer,
unser Anliegen zur Befahrbarkeit der Nidda soll bitte nicht verwechselt werden mit einem Aufruf zur rücksichtslosen Befahrung der renaturierten Flussabschnitte.
Hessischer und Deutscher Kanu-Verband e.V. setzen sich seit Jahren für einen sensiblen Umgang mit unseren Gewässern ein und bieten Ökoschulungen für alle Interessierten an. Auch beim Erwerb des Europäischen Paddelpasses gehören gewässerökologische Kenntnisse zu den Ausbildungsthemen.
Im Falle der Nidda könnten statt des siebenmonatigen Befahrungsverbots von März bis September moderate Regelungen, wie sie bei vergleichbaren ökologisch sensiblen Gewässern erfolgreich angewendet werden, Natur UND Mensch gleichermaßen zugute kommen.
In diesem Sinne wünsche ich unserem Projekt großen Erfolg - damit ALLE mit Kanus wieder die naturbelassenen Flüsse in ihrer Einzigartigkeit genießen können.

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am 17.03.2016 um 14:24

Hallo Jems,
eine Unterschriftenaktion hätte vielleicht Erfolg, wenn sich ganz viele Menschen beteiligen würden. Selbst dann würde es aber immer noch im Ermessen der Behörde liegen, ob sie Änderungen vornimmt. Nach einem Gerichtsverfahren müsste die Behörde aber handeln – wenn die Klage gegen sie Erfolg hatte. Ein gewisses Risiko bleibt also; aber ihr wisst ja: Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren!

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Darmstadt, Deutschland
 

 

Stefan Bühler
Unterwaldhausen, Deutschland

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