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For an Englisch short version, please see below!
Pour une description du projet en français, visitez notre page Facebook!

 

Und jetzt auf Deutsch!

Hallo! Wir sind pi.lab. Wir arbeiten an einem tollen Projekt, das vielleicht gar nicht stattfinden kann ohne eure Unterstützung...

Wir freuen uns es euch vorzustellen! 


Die Idee:

Was ist Industriekultur in Leipzig 2013?

 

Leipzig – eine stark ausgeprägte Identität vermischt sich mit einer rasanten Stadtentwicklung. Von Klein-Paris zum neuen Berlin, so hört man es raunen. Und die Realität: leerstehende Häuser, verfallende Bauwerke, die auf Investoren warten oder abgerissen werden, ganze Gegenden, die man sieht und doch nicht kennt, die anekdotenhaft oder willkürlich auf unserer mentalen Karte und im Stadtbild verankert sind.

„Buchstadt“ – eine weitere Metapher für Leipzig. So kann man im östlichen Reclam-Carree der Inselstraße das alte Flair noch erkennen. Die ehemalige, denkmalgeschützte Buchdruckerei Leipzigs steht, genau wie beispielsweise die Spinnerei, für ein wesentliches Stadtsymbol mit weltweitem Ruf, wenngleich beide Orte zu unterschiedlichen Zeiten als Symbole wirksam waren (und immer noch sind).

Industrielle Entwicklung – und dann? Wo hört sie auf? Wo  beginnt das Zeitalter der  Postindustrie? Was bedeutet Industriekultur? Wie geht man mit dem Bauerbe um? Wie steht es um Leipzig im Jahr 2013 und welches zukünftige Gesicht wird die Stadt entwickeln? 

Es gilt, diese Orte und Gebäude, die präsent und doch oft nicht bewusst wahrgenommen werden, zum Thema zu machen – weil sie ein besonderes Potenzial für die Stadt darstellen.

Der Tag der Industriekultur, der am 31.08.2013 erstmalig stattfinden wird, fußt auf dieser Idee. Koordiniert wird er vom Verein der Industriekultur Leipzig e.V, der sich allen Erscheinungsformen und Ausprägungen von Industriekultur in der Gesellschaft widmen wird.

Wir verbinden und fördern einzelne Initiativen, die das Thema „Umnutzung und Wiederbelebung von postindustriellen Gebäuden und Geländen“ reflektieren. Daraus resultierend möchten wir die erste „Postindustriale“ gestalten und haben uns dafür das Tapetenwerk und die Galerie Kub als Orte der Inszenierung der Industriekultur ausgesucht.

 

Das Projekt: 

Was ist die "Postindustriale"?

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Mit dem Tag der Industriekultur als Auftakt will die „Postindustriale“ auf Grundlage der Industriekultur Brücken zwischen verschiedenen Bereichen wie Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Bildung schaffen. Bestandteile sind hier etwa:

- Eine Ausstellung: Hier ist eines der entscheidenden Ziele, Künstlern eine besondere Plattform zu bieten, die sich entweder mit diesem Thema auseinandersetzen oder deren Arbeiten von diesem beeinflusst werden.

- Eine Performance, die den Besuchern die Möglichkeit gibt, sich ehemaligen Industrieräumen auf eine neue Art  zu nähern und diese als Spielwiese zu begreifen.

- Vorträge und Diskussionsrunden, die dem Publikum die Möglichkeit geben sollen, sich mit Akteuren verschiedener Fachbereiche auszutauschen. Die Revitalisierung ehemaliger Industriegebäude in Leipzig ist den Taten der Akteure zu verdanken, die der (Kreativ-)Wirtschaft entstammen, kulturpolitisch engagiert oder auf der Institutionsebene tätig sind und sich beispielsweise mit Fragen der Stadtentwicklung befassen. Doch auch „gesellschaftsarchitektonische“ Fragen zum Wandel von Arbeits- und Lebenswelt, den Voraussetzungen für Gründerexistenzen und dem Spannungsfeld von Kunst und Wirtschaft, werden von diesem Rahmenprogramm berücksichtigt.

01.09.2013 um 16 Uhr, Galerie Kub, Kantstraße 17/18, 04275 Leipzig  :

„Erhalt und Revitalisierung - aber sinnvoll!“

04.09.2013 um 19.30 Uhr, Galerie Kub, Kantstraße 17/18, 04275 Leipzig :

„Von der Hand- zur Kopfarbeit“

Mehr Infos unter: www.postindustriale.com

 

Beginnen wird das Projekt am 31. August 2013, dem Tag der Industriekultur und enden wird es am 08. September 2013, dem Tag des offenen Denkmals.

Kommt zahlreich zur Vernissage – Beginn 19 Uhr im Tapetenwerk, Halle C, Lützener Strasse 91, Leipzig!

Danach öffnen wir jeden Tag von 12 bis 20 Uhr unsere Türen für euch.


Wer sind wir?  

pi.lab ist ein Labor für Ideenentwicklung sowie wissenschaftliche Forschung und Diskussionen rund um das Thema postindustrielle Gesellschaft.

Die Interessengemeinschaft pi.lab (Claudia Geppert, Stephanie Heise, Laure Le Cloarec, Anissa Mechouek, Anton Pasca, Anne Pfautsch und Antoinette Raupp) ist eine Gruppe Kunst- und Kulturwissenschaftler aus Deutschland und Frankreich.


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Wo stehen wir? Wo kommt ihr ins Spiel?

An dem Netzwerk von Partnerschaften, welches ein so komplexes und ambitioniertes Projekt erfordert, arbeiten wir Tag für Tag. Kooperationen weiterzuentwickeln stellt ein Ziel an sich dar; auch jede individuelle Teilnahme bringt uns und unser Vorhaben weiter.

Darin sehen wir eine große Stärke für das Projekt und die Chancen zukünftiger Umsetzungen.

Da es sich um ein Projekt der Eigeninitiative handelt, welches dementsprechend von Leuten getragen wird, die sich besonders intensiv einsetzen, ist eure Unterstützung so wichtig.

 

Was fehlt uns in der Praxis, um die „Postindustriale“ auf die Beine zu stellen?

Anmietung der Ausstellungs- und Vortragsräume.

Kommunikation: Gestaltung und Druck der Ausstellungsplakate und Flyer.

Ausstellungsaufbau: Hängung, Transport, zusätzliche Technik.

Filmische und fotografische Dokumentation des Projektes.

Honorare der Moderatoren.

 

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Wenn du also

 

-  Das Projekt genauso spannend und wichtig findest wie wir

-  Interesse an der Auseinandersetzung mit Industriekultur hast
   
-  Wenn du dich dem Thema „Industriekultur“ auch von den verschiedensten Blickwinkeln – politisch,
   kulturell, wirtschaftlich, soziologisch, philosophisch, genderwissenschaftlich, etc. – aus nähern
   möchtest
   
-  Eine tolle Ausstellung mit großartigen künstlerischen Positionen sehen magst

-  Du an den Diskussionsrunden teilnehmen und unseren Experten bei ihren Vorträgen
   lauschen magst 

 

dann mach mit deiner Unterstützung das Projekt möglich! 

Vielen Dank! :)

 

English version:

Hello! We‘re pi.lab, and we’re currently working on a great project that needs your support to take place. Read on to find out more.

 

The concept: What is industrial culture in Leipzig in 2013?

Leipzig is a city with a strong historical identity that is now being shaped by rapid growth. It is a city in transformation, from the historic “little Paris” to a bustling center on par with Berlin. In the meantime, however, it is still full of empty buildings that seem fated to fall into disrepair as they await new investors. These make up whole neighborhoods that the people of Leipzig may see each day, but with which we have no link save the traces of their forlorn presence on our mental map.

Historically, Leipzig is also a famous city of books. Residual glory from this high period can still be seen in some places, such as the eastern Reclam-Carree in the Inselstrasse. Just like the Spinnerei, a former textile mill turned art gallery, Leipzig’s monumental book printing factory is a symbol of the city of international renown. Although these two buildings saw their peak industrial use in different periods that have since past, they both continue to have special significance today. And so we ask, what happens when a stage of industrial development has run its course? Where does it stop, and when does the post-industrial age ensue? What is industrial culture? What should we do with the structures that have been left to us by past generations? What kind of landscape do we see in Leipzig in 2013, and what face will our city develop in the future?

We want to focus on sites and buildings that, though present in our daily lives, often go unnoticed, because they harbor a very special kind of potential for our city.

This project was created in light of the Day of Industrial Culture, which will take place on 31.08.2013 and the events of which are coordinated by the Leipzig Industrial Culture Association (Verein der Industriekultur Leipzig e.V.), an organization dedicated to the impact of industry on our society in all its forms.

We, in turn, are working to unite and support individual initiatives that concern reusing and rejuvenating post-industrial buildings and locations. These efforts will culminate in an event called the Postindustriale that will take place in Leipzig at the Tapetenwerk and the Galerie Kub.

Bereits abgelaufen!
2.250,00 € 101 % von 2.238,00 € Ziel
48 Unterstützer
Erfolgreich finanziert!

Dieses Projekt erreichte bis zum 24.08.13 MEZ die benötigte Summe und konnte in 33 Tagen finanziert werden.

Gegenleistungen

  • ab 10,00 €
    Dankeschön!
    Für 10 € gibt es ein herzliches „Vielen lieben Dank“ im Chor gesungen oder von uns einzeln individuell verpackt – wie du es möchtest!
    jetzt unterstützen 191 von 200 verfügbar
  • ab 25,00 €
    Ausstellungsplakat und persönliche Widmung auf besonderer Postkarte
    Für 25 € senden wir dir unser Plakat zu, sowie einer Postkarte (wobei jeder pi.laber aus seinem eigenen Repertoire an Postkarten eine nur für dich auswählt) mit persönlicher Notiz.
    jetzt unterstützen 79 von 100 verfügbar
  • ab 50,00 €
    Ausstellungsplakat, Postkarte + VIP-Ticket
    Mit 50 unterstützenden Euros bekommst du von uns, neben dem Ausstellungsplakat und einer individuellen Postkarte, zusätzlich ein VIP-Ticket. Damit bekommst du außerhalb der Öffnungszeiten eine Führung durch die Ausstellung, mit einem Glas Wein deiner Farbwahl in der Hand.
    jetzt unterstützen 21 von 25 verfügbar
  • ab 120,00 €
    Ausstellungsplakat, Postkarte, VIP-Ticket + Fotografie-Druck
    Für 120 € bekommst du nicht nur das tolle Rundumpaket mit Plakat, persönlicher Postkarte und VIP-Ticket. Oben drauf gibt es noch wunderbare und signierteFotografien der Künstlerin Ute Haring, welche die Plagwitzer Industriearchitektur aufs Faszinierendste festhalten.
    jetzt unterstützen 6 von 10 verfügbar
  • ab 350,00 €
    Der Titel als Hauptsponsor
    Für überwältigende 350€ wirst du nicht nur unser Hauptsponsor (und damit namentlich bei der Vernissage erwähnt); du erhältst außerdem das Rundum-Sorglos-Paket + signierten Druck der Künstlerin Ute Haring. Dazu bekommst du eine private Führung durch das Tapetenwerk und nimst an einer Ausstellungspreview (bei der die Künstler zugegen sein werden) teil, die wir eigens für dich mit einem kleinen Gaumenschmaus organisieren.
    jetzt unterstützen 9 von 10 verfügbar
 

 

Dan Sorin Perjovschi
Bucharest, Rumänien
 

50,00 €

Irina Lahr
Leipzig, Deutschland
 

50,00 €

marie-laure canteloube
Leipzig, Deutschland
Backer Picture

30,00 €

Martin Pommeranz
Leipzig, Deutschland
 

25,00 €

Zaïna Mechouek
Pantin, Frankreich

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