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Kennst Du diese Obstsorten?

Schöne aus Löwen, Präsident Drourand oder Freiherr von Hausen.

Nein?! Dann unterstütze unsere Arbeit zum Erhalt alter Obstsorten. Denn das sind nur einige Beispiele von den 90 alten Obstsorten, die in diesem Herbst durch die Oberlausitz Stiftung wieder entdeckt und gepflanzt werden. Diese alten Obstsorten  gehörten früher zum Normalobst-Sortiment in Sachsen. Heute sind es absolute Raritäten, die kaum eine Baumschule in Deutschland mehr hat.

 

Warum lohnt es sich, historische Obstsorten zu erhalten?

Es lohnt es sich gleich aus mehreren Gründen, historische Obstsorten zu erhalten:

- Für Neuzüchtungen ist ein großer Genpool sinnvoll. Einige der alten Apfelsorten sind zudem weniger anfällig für Krankheiten wie Obstbaumkrebs, Mehltau oder Schorf. Da niemand weiß, welche Krankheiten es künftig beim Obst gibt, kann es nützlich sein, auf alte Sorten zurückgreifen zu können.

- Die Obstsortenvielfalt bringt auch Geschmacksvielfalt, die für die Zukunft erhalten bleibt.

- Außerdem vertragen Allergiker alte Apfelsorten oft besser. Sie enthalten mehr Polyphenol, das herausgezüchtet wurde, um die Braunfärbung beim Anschnitt zu verhindern. Die Stoffe können jedoch Allergene im Körper binden.

- Auch gegen Klimawandel leisten Streuobstwiesen einen Beitrag. Weil das Wurzelwachstum hier ausgeprägter ist als im Plantagenanbau, sind die Bäume weniger anfällig für heiße oder trockene Wetterlagen.

- Für Insekten, Pflanzen und Vögel bieten Streuobstwiesen gute Lebensbedingungen. Nach Angaben des Landschaftspflegeverbandes können bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten auf so einer extensiv bewirtschafteten Fläche leben.

Wir brauchen die Vielfalt. Vielfalt bedeutet Lebendigkeit.

 

 

Wer sind wir?

Die Aktion wird durch die Oberlausitz-Stiftung gemeinsam mit der Regionalgruppe des BUND Görlitz durchgeführt.

Die Oberlausitz-Stiftung wurde im Jahre 2006 von Dr. Michael Schlitt und Bettina Schlitt aus Görlitz errichtet.

Ziel der Stiftung ist derzeit die Sammlung alter Obstsorten. Dabei werden insbesondere Obstsorten der Oberlausitz angepflanzt und dauerhaft erhalten. Zu diesem Zweck hat die Stiftung im Jahr 2006 in Ostritz (Sachsen) eine 2,5 ha große Wiese erworben und dort mehr als 200 hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Sorten angepflanzt. Entstanden ist so ein „Obstsortengarten der Oberlausitz“. Zudem werden von der Oberlausitz-Stiftung drei insgesamt 4,1 ha große Streuobstwiesen in Ostritz betreut. Auf diesen werden ebenfalls seltene historische Obstsorten angepflanzt und erhalten. Insgesamt umfasst die Ostritzer Sammlung historischer Obstsorten mittlerweile mehr als 300 verschiedene Sorten, darunter 172 Apfel-, 73 Birnen-, 22 Pflaumen- und 28 Kirschsorten. 205 dieser Obstsorten stehen auf der „Roten Liste 2016“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

 

Was wollen wir in diesem Projekt machen?

Um diesen alten Obstsortenbestand zu erhalten, werden weitere 90 Bäume veredelt. Das Veredeln ist ein Sonderfall der vegetativen Vermehrung: Zwei Pflanzen werden zu einer verbunden, indem man ein sogenanntes Edelreis oder Edelauge auf eine Unterlage (Wurzel mit Stammstück) setzt. Welche Sorte man vom Apfelbaum erntet, hängt also vom verwendeten Edelreis ab.

Wo befindet sich die Streuobstwiese?

Die Bäume zur Veredelung befinden sich auf der Streuobstwiese in Ostritz in der Oberlausitz. Diese Wiese wurde von einem Ostritzer Ehepaar der Oberlausitz Stiftung zum dauerhaften Erhalt der Streuobstwiese zur Verfügung gestellt.

 

Warum brauchen wir Deine Hilfe?

Insgesamt werden 90 Bäume veredelt. Dabei entstehen Kosten von rund 9.000 € für die Beschaffung der Edelreiser (zum Teil aus England), das benötigte Material wie Pflanzpfähle, Querlatten, Wühlmausschutz, Anbindmaterial sowie die Pflanzung und den Kronenschnitt durch die Baumschule.

Gemeinsam mit dem BUND Görlitz wird diese Crowdfunding Aktion durchgeführt. Dabei wollen wir von den 9.000 € rund 2.200 € über Crowdfunding einsammeln.

 

Was hast Du davon?

Für Eure Unterstützung haben wir uns viele kleine und große Gegenleistungen überlegt. Diese sind alle rechts aufgelistet. Außerdem unterstützt Du dabei den Erhalt alter Obstsorten.Zudem sind Streuobstwiesen wichtige und artenreiche Biotope für Pflanzen, Insekten und Vögel.

 

Unterstützt uns bitte, damit wir die Obstsortenvielfalt erhalten können.

 

 * Wir behalten uns vor, unsere UnterstützerInnen zu prüfen und gegebenenfalls vom Vertrag mit einem Unterstützer zurückzutreten.  

1.522,91 € 68 % von 2.238,00 € Ziel
25 Unterstützer
Verbleibende Zeit

Erhält das Projekt bis zum 08.11.2018 10:38:58 MEZ mindestens 2.238,00 € wird es finanziert. Ansonsten erhältst du dein Geld zurück.

Gegenleistungen

  • ab 10,00 €
    Dein individuelles Bild des Baumes und der Streuobstwiese *

    Für diesen Betrag erhälst Du Dein individuelles Bild des Baumes und der Streuobstwiese.

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    jetzt unterstützen 147 von 150 verfügbar
  • ab 40,00 €
    Dein persönlicher Eindruck + aktuelles Bild *

    Für diesen Betrag erhälst Du eine persönliche Führung durch den Obstsortengarten sowie ein aktuelles Bild per Mail.

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    jetzt unterstützen 148 von 150 verfügbar
  • ab 50,00 €
    persönliche Führung + kulinarische Obstverkostung + Bild der Streuobstwiese *
    Für diesen Betrag erhälst Du eine persönliche Führung, kannst direkt vor Ort an einer kulinarischen Obstverkostung (Äpfel/Birnen/Pflaumen/Kirschen/Saft; je nach Verfügbarkeit) teilnehmen sowie ein Bild der Streuobstwiese.
    jetzt unterstützen 141 von 150 verfügbar
  • ab 75,00 €
    Dein Name am Baum + aktuelles Bild des Baumes und der Streuobstwiese *

    Für diesen Betrag übernimmst Du die Patenschaft eines Baumes. Mit Deinem Namen am Baum wird die Patenschaft bekundet. Zusätzlich wirst Du auf unserer Internetseite erwähnt und erhälst von uns eine Patenschaftsurkunde.

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    jetzt unterstützen 12 von 20 verfügbar
 
 

 

Luise Schönwald
Leipzig, Deutschland
 

 

Jens und Petra Schröter
Görlitz, Deutschland
Backer Picture

75,00 €

Christof Walter
Oestrich-Winkel, Deutschland
 

75,00 €

Patrick Zimdars
Dresden, Deutschland

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