Das Fahrzeug wird für zwei Projekte benötigt. Die 1000 Euro sind ein Restbetrag, den wir für den Einbau der (vorhandenen) Rampe benötigen. Der Neupreis des Fahrzeugs (Angebot eines deutschen Händlers mit Rabatt) beträgt 22000 Euro.
Projekt 1: Der Transport für Kinder mit Behinderung:
Es sind vor allem die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung die, wegen der konzeptionellen Einzigartigkeit unserer Einrichtung (www.integrationsprojekt.org), sehr weite An- und Abfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Dies stellt Kinder, deren Eltern und das pädagogische Betreuungspersonal des Projekts vor große organisatorische sowie inhaltliche Probleme.
Nur wenige BesucherInnen mit Behinderungen sind berechtigt, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen bzw. diesen auch für Fahrten im Rahmen der Freizeitgestaltung in Anspruch zu nehmen.
Da bei den ortsansässigen Behindertenfahrdiensten eine Tour im Allgemeinen längerfristig angemeldet werden müssen, ist es Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nur in sehr geringem Maße möglich, unsere Einrichtung spontan, wie es die Kinder ohne Behinderungen können, zu besuchen.
Das Recht auf Spiel und Freizeit ist jedoch in der UN Menschenrechtskonvention festgeschrieben.
Ein eigenes behindertengerechtes Fahrzeug würde die Möglichkeiten des Integrationsprojekts e.V. enorm verbessern, Kinder und Jugendliche selbst zu befördern und ihnen die Möglichkeit eröffnen an unseren Aktivitäten teilzuhaben.
Bei voller Auslastung aller Sitzplätze werden täglich acht Kinder und Jugendliche hin- und zurückgebracht.
Projekt 2: Das Projekt „Kiezmobil-inklusiv“:
Ziel unseres Projekts „Kiezmobil“ ist es, den Kindern in Kreuzberg und darüber hinaus die vorhandenen, aber häufig unzulänglichen Spielmöglichkeiten zu erweitern. Kinder erhalten die Möglichkeit, neue Spiel- und Bewegungserfahrungen zu sammeln, Fantasie zu entwickeln, gegenseitige Vorurteile zu überwinden und kreativ mit ihrer Umwelt umzugehen. In Zusammenarbeit mit Eltern, Bewohnern, Wohnungsunternehmen und Institutionen sollen neue Spielräume für Kinder erobert oder vernachlässigte Spielplätze wieder neu belebt werden.
Der Kleinbus wird mit viel Sport- und Spielmaterial, Großspielgeräten und einer mobilen Kletterausrüstung ausgestattet. Von ausgebildeten MitarbeiterInnen wird ein der jeweiligen Zielgruppe angepasstes Angebot ausgearbeitet. Daneben können auch verschiedene Bewegungs- und Gruppenspiele oder andere Spielaktionen durchgeführt werden. Die Betreuer verstehen sich dabei als Ansprechpartner, die Anregungen und Hilfestellungen geben und bei der Gestaltung der Spiele mitwirken.
Wir erwarten bei voller Auslastung des Angebots ca. 100 Teilnehmer pro Woche für das Projekt Kiezmobil.