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 Elefanten in Not – Wilderei in Simbabwe

  

Die allgemeine Situation

Es ist kaum zu glauben, leider aber wahr. Der afrikanische Elefant steht vor der Ausrottung. Früher gab es etwa 20 Millionen dieser Tiere – heute sind es gerademal noch etwa 400.000. Jährlich fallen etwa 35.000 bis 40.000 von ihnen den Wilderern zum Opfer, nur ihres Elfenbeins wegen. Wenn das so weiter geht, gibt es in 15 – 20 Jahren keine freilebenden Elefanten mehr in Afrika.

Die meisten Elefanten leben in Botswana und Simbabwe. Während die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in Botswana relativ stabil sind, befindet sich Simbabwe seit Jahren im Krisenmodus. Seitdem Mugabe die Macht an sich gerissen hat, herrschen Misswirtschaft und Korruption. Das Land blutet regelrecht aus. Viele Farmer, Ärzte, Rechtsanwälte und andere Personen, die es sich leisten konnten, wanderten bereits vor Jahren nach Sambia, England oder in die USA aus. Die anderen sind heute von Elend und Armut bedroht.

 

 

Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Dürre, deren Auswirkungen das Land seit Herbst 2015 fest im Griff haben. In weiten Teilen wurde der Notstand ausgerufen. Mit großen Ernten darf im Jahr 2016 nicht gerechnet werden. Die ausgebrachte Saat vertrocknete und es droht eine Hungerkatastrophe.

Für die wilden Tiere ist das natürlich ebenfalls eine katastrophale Entwicklung. Zum einen bleibt den Einheimischen oftmals nichts anderes übrig, als sich ihren Lebensunterhalt mit Hilfe der Jagd oder der Wilderei zu erwirtschaften. Zum anderen schwinden die Ressourcen im Kampf gegen die Wilderer, die immer mächtiger und dreister werden.

Im Norden Simbabwes hat die Wilderei besonders dramatische Ausmaße angenommen. Am Lower Zambezi zum Beispiel - zwischen dem Karibasee und Mozambique - ging die Zahl der Elefanten zwischen 2001 und 2014 um 40% zurück: von 19.000 auf 11.000. Und das, obwohl hier u.a. der Mana Pools NP liegt und Ranger, Touroperator und Touristen in weiten Teilen des Gebietes unterwegs sind. In anderen Regionen Simbabwes sind die Zahlen noch dramatischer. Teilweise beträgt der Rückgang bis zu 75%.

 

Mein Projekt

Mein Projekt verfolgt das Ziel, die Situation in Simbabwe einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland bekannt zu machen.

 

 

Eines der Projekte, die ich besuchen werde, ist das Waisenhaus für Elefanten in Harare, wo sich Helfer um die Jungtiere kümmern, die bei den gewilderten (ermordeten) Müttern gefunden werden. Ein anderes Projekt ist das „Elephant Programme“ in Chirundu, mit welchem verhindert werden soll, dass Elefanten in die Stadt gehen und dort in eine Todesfalle geraten. Schließlich besuche ich auch die Ranger im Mana Pools NP, die im Kampf gegen die Wilderer Tag für Tag ihr Leben riskieren. Darüber hinaus werde ich mich mit einem Verantwortlichen des „Zambezi Elephant Fund“ und der „Zambezi Society“ zusammensetzen. Hier wird es um die Aktivitäten im Matusadona NP gehen und um die dreckigen Geschäfte, bei welchen Elefantenbabies für je 60.000 US$ an China verkauft werden – um im Zoo oder im Zirkus ein trauriges Dasein zu fristen.

Die Unterstützungen werde ich verwenden um teilweise die Reise zu finanzieren. Den Rangern und ihren Familien bringe ich Lebensmittelpakete - Mais, Öl, Bohnen, Zucker, Salz - um sie ein wenig zu unterstützen. Ein weiterer Teil der Spenden wird in die Produktion und in die Präsentation einer hochwertigen Audio-Visions-Show fließen. Näheres hierzu findest Du bei den Gegenleistungen.

Noch ein Wort zu den Gegenleistungen. Zimbabwe steht wirtschaftlich am Abgrund. Dort, wo ich unterwegs bin, gibt es keine Souvenirs zu kaufen, noch nicht einmal Postkarten. Ich habe mich deshalb auf die genannten Gegenleistungen beschränkt.

 

  

 

Termine

Die Reise findet  Mitte September bis Mitte Oktober 2016 statt  – etwa 4 Wochen lang.

Der Bericht sollte bis Dezember 2016 fertig sein.

Die Audio-Visions-Show kann in den Monaten Februar und März 2017 präsentiert werden.

 

*Wir behalten uns vor, unsere Unterstützer zu prüfen und gegebenenfalls vom Vertrag mit einem Unterstützer zurückzutreten.

Bereits abgelaufen!
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Dieses Projekt erreichte die benötigte Summe bis zum 21.07.16 MEZ nicht und konnte in 55 Tagen nicht finanziert werden.

Gegenleistungen

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    ... von den Elefanten in Not.
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    Du organisierst einen Raum mit Leinwand und Beamer und das Publikum. Die Einnahmen kannst Du behalten. Schön wäre es natürlich, wenn Du einen Teil für die Elefanten in Not spenden würdest – aber das ist deine Entscheidung. Für mich steht im Vordergrund, dass wir die Situation in Simbabwe einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. (In Österreich und in der Schweiz aufgrund der längeren Anreise 500€)
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