Erzähl uns kurz etwas zu deinem „cäseladen“

Mit dem cäseladen möchte ich eine Lücke im Leipziger Einzelhandel schließen. Es gibt zwar einige Feinkostgeschäfte und Supermärkte, welche gut bestückte Käsetheken haben, ich will mich allerdings in der Hauptsache nur mit Käse beschäftigen. Da meine Räumlichkeiten beschränkt sind, werde ich immer „nur“ 50 – 60 wechselnde Käsesorten in meiner Theke haben. Durch diese recht geringe Anzahl der Käse und dem täglichem Umgang mit diesen ist es mir so möglich meine Kunden zu jedem Käse beraten zu können.

Wichtig ist mir, dass alle Käse eine Biozertifizierung haben und/oder von regionalen Anbieter kommen. Mein regionales Angebot ist derzeit noch etwas klein wird aber mit der Zeit ausgebaut.

          

Was hat dich bewogen den „cäseladen“ zu eröffnen?

2012 habe ich auf dem Reimehof in Franken das Handwerk des Käsens gelernt. Nach fast 7 Jahren in der Käseherstellung, unter anderem im Landgut Nemt, hat es mich gereizt, etwas Neues anzufangen, aber im Bereich des Käses zu bleiben. Bereits während meiner Studienzeit in Leipzig, hatte ich bemerkt, dass es kaum Möglichkeiten gab guten Käse zu kaufen. Das hatte sich auch 2014, als ich zurück nach Leipzig kam nicht verbessert. So wuchs mit der Zeit wuchs bei mir der Gedanke mich mit einem Käsegeschäft selbstständig zu machen. Auf diese Weise kann ich meine Leidenschaft für Käse an die Leipziger weitergeben.

Warum hast du dich für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Neben der reinen Finanzierungshilfe ist das Crowdfunding aber eine interessante Sache um seine Idee im Vorhinein bekannt machen zu können. So habe ich mich auch für das Crowdfunding entschieden, weil ich dadurch bereits vor der Durchführung meines Projektes Inputs von völlig fremden Menschen bekommen konnte. Menschen, welche an meinem Projekt interessiert sind, können mir zum Beispiel ihre Käsevorschläge schreiben oder mich auf Höfe mit Käsereien hinweisen.

    

Wie hast du dich auf die Kampagne vorbereitet?

Die Crowdfunding-Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit dem Crowdfunding Campus in Leipzig vorbereitet. Dazu habe ich zuerst meinen Businessplan ausgearbeitet, später dann das Hauptaugenmerk auf den Aufbau der Kampagne gerichtet. Neben Umbauarbeiten im neuen Laden, Familie und Freizeit hatte ich daher regelmäßige Gespräche und Planungen mit meiner Betreuerin Anja. Da mein Plan sehr straff war, war die Zeit der Vorbereitung sehr anstrengend, aber es hat sich gelohnt.

Auch jetzt, wo meine Kampagne dem Ende zu geht, stehen wir noch in  regelmäßigem Kontakt um alles am Laufen zu halten oder Verbesserungen durchzuführen.

Wenn dein Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von dir erwarten?

Eine ganze Menge Käse auf jeden Fall! Zuerst wird es privat eine sehr intensive Zeit, da wir unser zweites Kind erwarten. Spätestens ab Mitte November werden die Nachfragen nach Käseplatten steigen. Den guten cäseladen-Käse wird man dann eventuell auch mal auf der ein oder anderen Leipziger Veranstaltung bekommen. Interessant für mich ist auch das Thema Käse-Verkostungen, worum ich mich wahrscheinlich aber erst nächstes Jahr kümmern werden kann. Mir schweben jedenfalls noch eine Menge Ideen im Kopf herum, welche ich im cäseladen umsetzen möchte – Projekt „Peace-Cheese“ (streng geheim!), in Zusammenarbeit mit einer Käserei einen eigenen Käse herstellen oder Auftritte bei kleinen Handwerksmärkten o.ä. in der Umgebung.

Hier kannst du den „cäseladen“ unterstützen

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