„Echt baff, wie viel Unterstützung wir bekommen haben“

Party in der Drushba Foto: Drushba

Die Drushba muss nicht sterben!

Mit provokanten Slogans wie „Die Drushba darf nicht sterben!“ und „Scheiß nicht auf die Drushba“ sorgte das Projekt in den vergangenen Wochen für viel Aufmerksamkeit. Halle’s Indie-Club ist seit Juni letzten Jahres geschlossen, weil das Ordnungs- und Bauamt der Stadt die Räumlichkeiten beanstandeten. Um wieder eröffnen zu können sind ein Bauantrag für höhere Besucherzahlen und Umbaumaßnahmen nötig. Und die kosten Geld. Doch am Montag gab es endlich gute Nachrichten für die Fans des alternativen Clubs: Die Drushba muss nicht sterben! Warum und wie es weitergeht könnt ihr hier nachlesen.

Drushba-Beutel Foto: Drushba

Um es mit den Worten von Matthias Golinski zu sagen: „Die Crowd hat sich voll reingehangen, den Link geteilt und zum Supporten aufgerufen. Ich selbst bin echt baff, wie viel Unterstützung wir bekommen haben.“ Damit meint der Initiator das Crowdfunding-Projekt mithilfe dessen das für den Bauantrag benötigte Geld zusammen gekommen ist. Ein Schlüssel zum Erfolg waren sicher die tollen Gegenleistungen. Besonders beliebt: der coole Drushba-Beutel und der exklusive Drushba-Sampler mit Live-Aufnahmen u.a. von The Cinematics oder den Flashguns zum Download. Wer noch eines der guten Stücke erstehen will, hat dazu noch bis zum Montag um 21 Uhr die Möglichkeit.

Party in der Drushba Foto: Drushba

In der Zwischenzeit hofft das Team der Drushba, dass der eingereichte Bauantrag ohne neue Beanstandungen oder Forderungen bearbeitet wird. Ausgeschlossen sind die aber nicht. Bei den geforderten Umbaumaßnahmen geht es vor allem um Lärm- und Brandschutzmaßnahmen sowie die Fluchtwegsituation und die Belüftung. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Umbau auf rund 30.000 Euro, wobei lediglich der Bauantrag über Crowdfunding finanziert wird. Die restliche Summe von 25.500 Euro wird über eine Bankfinanzierung realisiert, die durch den laufenden Konzertbetrieb in Raten getilgt werden soll. Das leicht „Abgefuckte“ des Clubs soll aber erhalten bleiben. „Denn das mögen die Gäste an unserem Club.“, erklärt Matthias eine der Besonderheiten der Drushba, „und wir haben eine sehr treue Crowd.“

Lesung in der Drushba Foto: Drushba

Im Mittelpunkt des reinen Indie-Clubs im Erdgeschoss des Kinder- und Jugendtheaters in der Kardinal-Albrecht-Straße stehen jedoch Konzerte. Typisch Drushba sind dabei die Eintrittspreise: „Die halten wir niedrig. Meistens kostet ein Konzert mit Party nur 5 Euro, außer bei größeren bekannten Acts.“ Aber auch Lesungen wie „Tiere streicheln Menschen“ waren bisher fester Bestandteil des Programms und werden es Dank der vielen Unterstützer künftig wieder sein können. „Auch die Presse hat uns extrem geholfen. Bild Halle, die Mitteldeutsche Zeitung und aha – das Stadtmagazin haben mehrfach über uns berichtet.“, freut sich Matthias. Aber auch der Offline-Support der Fans sei großartig. „Am 4. April gibt es sogar nochmal einen Kuchenbasar zur Exil-Drushba-Party im Upperclub der Palette.“ Klingt verlockend… Drushba ist eben mehr als nur ein Club. Drushba ist ein Lebensgefühl. Zeit es kennen zu lernen! 🙂

Weitere Informationen auf www.klubdrushba.de und bei Facebook.

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