Erzähl uns kurz etwas zu deinem Projekt „FreAkademy“

Die FreAkademy entstand ursprünglich aus dem Gedanken heraus, ein Theaterstück zu kreieren, das sich anfühlt wie eine Geisterbahn -Fahrt. Gerade diese sind jedoch leider oft wenig raffiniert, nicht wirklich überzeugend und noch dazu schnell vorbei. Daher wollte ich einen Trip kreieren, der unter die Haut geht. Die FreAkademy sollte eine
Möglichkeit sein, sich in eine andere Welt fallen zu lassen und dem Alltag komplett zu entfliehen. Egal ob man bei uns lacht, weint oder schreit, hier kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen und sich seinen Ängsten stellen.
Wir wollen mit dem Publikum an die Grenzen gehen und dabei experimentelle Arbeitsweisen nutzen, um ein einzigartiges, schrilles und düsteres Theatererlebnis für Zuschauer ab 18 Jahren zu kreieren. Dabei werden unterschiedliche künstlerische Bereiche wie Schauspiel, Tanz, Musik und Fotografie kombiniert. Das Ensemble für 2019 besteht aus über 43 (größtenteils jungen) Künstlern.

Dabei haben wir bisher immer Requisiten und Kostüme mit den Einnahmen finanziert und auf
Gage verzichtet.

      

Was hat dich bewogen das Projekt zu starten?

Nach den beiden ersten Vorstellungsreihen, wurden uns zwei Dinge bewusst:
1.Die Kapazität unserer bisherigen Spielstätte (Theaterakademie Köln) war voll ausgereizt und wurde dem wachsenden Besucherandrang nicht mehr länger gerecht.
2.Die FreAkademy hat nicht mehr nur den Anspruch, unheimlich und skurril zu sein. Wir möchten ab sofort ernstzunehmende und relevante Themen in unsere Arbeit mit einbeziehen, um den Fokus auf den realen Horror lenken.

Das Odonien bietet als künstlerischer Freistaat die optimalen Voraussetzungen für eine Inszenierung dieser Art und wir haben hier die Möglichkeit, mehr Menschen an dem Projekt teilhaben zu lassen. Es ist der perfekte Ort, um Gruselgeschichten zu erzählen, die näher an der Realität liegen, als es im ersten Moment scheinen mag.

Warum hast du dich für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Durch das Crowdfunding erhoffen wir uns, Leute zu finden, die sich genau so ein Theaterstück wünschen. Menschen, denen eine Geisterbahnfahrt auch nicht reicht. Hier hat man die Möglichkeit, von Gleichgesinnten unterstützt zu werden oder einfach von Menschen, die uns Nachwuchskünstlern eine Chance geben wollen, dieses Projekt auszuschöpfen. Es ist denke ich eine tolle Gelegenheit für derart besondere Projekte, die nicht ungenutzt
bleiben sollte.

Wie hast du dich auf die Kampagne vorbereitet?

Wir haben für die Kampagne selbst Fotos produziert, um dem Projekt einen neuen und ganz eigenen Look zu geben. Wir haben ein Brainstorming über mögliche Unterstützter gemacht, um diese im Verlauf zu kontaktieren. Außerdem haben wir in den sozialen Netzwerken nach Möglichkeiten gesucht, das Projekt bekannter zu machen.

Wenn dein Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von dir erwarten?

Geplant ist, dass die FreAkademy jedes Jahr weiter wächst und dem Publikum immer im Herbst eine neue Show mit reichlich Thrill-Faktor, aber auch einem gewissen künstlerischem Anspruch präsentieren kann. Wir möchten in Zukunft noch mehr Vorstellungen pro Saison spielen, um die Künstler/innen und Darsteller/innen in Zukunft angemessen entlohnen zu können. Wir möchten irgendwann im Bestfall eine ganz eigene Spielstätte für unser Haunted House nutzen. Außerdem wäre es ein absoluter Traum von mir, irgendwann an mehreren Orten innerhalb Kölns gleichzeitig unterschiedliche, miteinander verbundene Shows zu spielen (inklusive Aftershow-Party), um dem Performance-Kunstwerk einen saisonalen Festival-Charakter zu verleihen.

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