Erzählt uns kurz etwas zu Natura Miriquidica e.V.

„Natura Miriquidica“ e.V. hat das Ziel umweltbewusstes, ökologisches Denken sowie konkretes Handeln für den Naturraum des Erzgebirges zu fördern. Der Verein leitet die „Naturschutzstation Pobershau“ und betreibt das „Haus der Kammbegegnungen Rübenau“ (Herberge mit ökologischem Profil). Er kooperiert mit deutschen und tschechischen Naturschutzakteuren und realisiert Natur- und Umweltschutzprojekte. Schwerpunkte: 1. Praktischer Arten- und Biotopschutz – hier ist die Landschaftspflege ebenso Bestandteil der Arbeit wie die Begleitung von Schutzgebieten nach europäischem Standard und Artenschutzmaßnahmen. 2. Umweltmanagement: dazu gehören naturwissenschaftliche Regionalforschung und Regionalmanagement sowie politische Einflussnahme auf die Entscheidungsträger. 3. Umweltbildung im Verständnis von lebenslangem Lernen: durch Veranstaltungsangebote wird die Begegnung der Menschen mit der Natur und Umwelt gefördert und so zum erhöhten Natur- und Nachhaltigkeitsverständnis beigetragen.

      

Was hat euch bewogen das Projekt in Georgien zu starten?

Mitglieder von Natura Miriquidica e.V. pflegen enge Kontakte nach Georgien. Entstanden sind diese über studentische Aktivitäten an der Universität Jena und wissenschaftliche Expeditionen in diese Region. Die Partnerschaft wurde auch durch Dozenten der Jeneser Universität/ Herbarium Haussknecht und der Universität Tbilissi gelebt. Ein Besuch eines Sohnes des kürzlich verstorbenen Professors Shamil Shetekauri informierte sich im Erzgebirge über den Betrieb einer Einrichtung zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt (Haus der Kammbegegnungen Rübenau) im Erzgebirge. So wurde die Idee auch in den Kaukasus transportiert und soll nun umgesetzt werden.

Warum habt ihr euch für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

In Georgien ist es schwierig, für bürgerschaftliche Projekte zur Förderung der Nachhaltigkeit finanzielle Mittel einzuwerben. Wir versuchen mittels Crowdfunding Osteuropa-, speziell Georgienfreunde zu finden, die sich im Kaukasus engagieren wollen.

Wie habt ihr euch auf die Kampagne vorbereitet?

Das Khone-Haus der Artenvielfalt ist ein Projekt von Aktiven im Großen Kaukasus, das schon einige Zeit geplant und in Teilen umgesetzt wird. Für den botanischen Garten, der mit dem Crowdfundig finanziert werden soll, wurden umfangreiche inhaltliche Vorbereitungen getroffen. Kontakte zu deutschen Botanikern wurden geknüpft und das Konzept des Khone-Hauses erweitert.

Wenn euer Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von euch erwarten?

Das Khone-Haus der Artenvielfalt soll zu einem Besucherzentrum für alle, die sich für die kaukasische Hochgebirgsregion interessieren, ausgebaut werden.

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