Erzähl uns kurz etwas zu deinem Label IKOSAE

IKOSAE – das sind Taschen und Rucksäcke, die sich der Zero-Waste-Bewegung verschrieben haben. Sie bestehen aus PVC-Planen, die als industrieller Verschnitt des Fertigungsbetriebs in Magdeburg anfallen und sonst ungenutzt im Abfall landen würden.

Designt in Leipzig und handgefertigt in Magdeburg, bestechen die Taschen durch ihr minimalistisches Design, ihre Funktionalität und hohe Qualität. Robust und wasserdicht sind sie langlebige und auch noch ästhetische Begleiter.

                

Was hat dich bewogen dieses Label zu gründen?

Pro Jahr fallen bei der Produktion von Schutzplanen 350 qm³ Verschnitt an, den der Hersteller nicht verwerten kann. Der „Abfall“ wandert direkt in den Müll, da er nur sehr selten in den Produktionskreislauf eingearbeitet werden kann. Genau hier setzt mein während meines Designstudiums an der BURG in Halle Saale ins Leben gerufene Label “IKOSAE” an. Namensgeber des Labels ist der Ikosaeder, ein geometrischer Körper der aufgrund seiner Struktur eine hohe Flächeneffizienz besitzt. Durch die Weiterverarbeitung des vermeintlichen „Mülls“ wird somit ebenso eine maximale Effizienz der Materialoberfläche erreicht.

Warum hast du dich für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Ich bin ein Fan davon mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das Crowdfunding hilft mir auf mehreren Ebenen. Zum einen kann ich in einem abgesteckten Zeitraum herausfinden, ob meine Idee und mein Vorhaben überhaupt Anklang findet. Ein sogenannter “proof of concept”, dabei kann ich Marketing-Fähigkeiten aneignen, eine Community aufbauen und extrem viel lernen. Im Fall des Erfolgs hab ich dann nicht nur die Mittel, um die Produktion zu finanzieren, sondern auch erste Kunden und Markenbotschafter, die einen Rucksack “vorbestellt” haben. Ich sehe dann auch, welche Modelle gut ankommen. Ein Hoch auf die Crowd.

                                    

Wie hast du dich auf die Kampagne vorbereitet?

Ich hatte wahnsinniges Glück. Während eines umfangreichen Coachings als Maßnahme für meine Vorgründungsphase konnten wir meine Zielgruppe eingrenzen und pass genau die Kommunikation und Ansprache planen. Dazu kam, dass ich mit meinen alten Kommilitonen und Freunden aus der Kreativbranche endlich mal wieder zusammenarbeiten konnte. Ohne sie hätte wir keine so tollen Bilder, die einfach essentiell sind.

Wenn dein Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von dir erwarten?

Oh, so einiges! Hehe. Zuerst wird die erste Kollektion, wie versprochen produziert und vorerst online erhältlich. Am liebsten will ich noch einen Prototypen, der schon länger in der Entwicklung ist, in die Produktionsreife bringen. Im weiteren Schritt möchte ich mit weiteren Unternehmen und verschiedenen Materialien arbeiten und gemeinsam “zero pre-consumer waste” anstreben.

 

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