Crowdfunding Interview: Lappalie

By 15. März 2019 Allgemein No Comments

Erzählt uns kurz etwas zu „Lappalie“

Lappalie fing als Straßenmusik-Duo an und wuchs über die Jahre. Seit fast drei Jahren sind wir zu fünft und spielen „“Liedermacher-Folk-Punk.“ Wir ziehen durchs Land, spielen in Fußgängerzohnen, auf Festivals, in Clubs oder Musikkneipen. Wir lieben es musikalisch unsere Geschichten zu erzählen und die Menschen zum Tanzen zu bringen. Auch lieben wir es zu reisen, so haben wir schon in fast allen Bundesländern gespielt, hatten Konzerte in den Niederlanden, Schottland und Irland. Wichtig ist uns aber sehr, lokale Netzwerke und Menschen zu unterstützen, die sich für ein buntes und freies Leben einsetzen. So spielen wir auch gerne auf Gegendemonstrationen, wenn braunes Fallobst durch die Straßen zieht oder unterstützen gerne kleine Projekte in Strukturschwachen Gegenden. Seid kurzem sind wir auch Schulpaten für „Schule ohne Rassismus -Schule mit Courage“ für die Evangelische Schule Dettmannsdorf.

   

Was hat euch bewogen gemeinsam Musik zu machen?

Wir lieben einfach Musik und irgendwann fanden wir heraus, dass Straßenmusik wesentlich mehr Spaß macht als irgend ein öder Job und dass beim Straßenmusikmachen jedes Mal irgendwas witziges passiert. Auf der Straße haben wir uns sehr wohl gefühlt und bald kamen immer mehr Anfragen, die Konzerte wurden mehr und größer und wir entdeckten, dass Reisen mit Konzerten und Straßenmusik eine tolle Sache sind. Besonders, wenn die Leute tanzen und wir sie vielleicht auch zum nachdenken anregen können.

Warum habt ihr euch für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Dieses Videos ist eine Art Gemeinschaftsprojekt, in das unsere Freund*innen mit eingebunden sind. Wir haben alle nicht viel Geld und aus der Bandkasse müssen wir gerade auch unsere Auto finanzieren, damit wir überhaupt unterwegs sein können. Da dachten wir, dass Crowdfunding vielleicht eine Möglichkeit wäre, dieses Video umzusetzen und dadurch auch die Beteiligten zu honorieren und die Kosten wie Saalmiete, Kameras, Essen und Schlafplätze zu finanzieren. Außerdem fanden wir es spannend, uns die Goodies zu überlegen – eine Fahrt mit Marvs-Oldtimer-LKW durch Rostock oder ein Wohnzimmerkonzert, das ist doch was oder?

    

Wie habt ihr euch auf die Kampagne vorbereitet?

Wir haben uns überlegt, wie wir das Video umsetzen, was wir vermutlich mindestens brauchen und dann natürlich, was wir als Goodies anbieten können. Wir haben uns ein Story-Board überlegt, eine Schauspielerin gefunden, über Orte nachgedacht und über aller Ideen gebrainstormt. Wir konnten gleich einen guten Freund für die Idee begeistern, der dann anfing, den Film für die Crowdfunding-Idee zu drehen. Ehrlich gesagt, sind wir dann gespannt in die Kampagne gestartet. Niemand von uns hatte schon nennenswerte Erfahrung mit Crowdfunding gemacht.

Wenn euer Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von euch erwarten?

Wenn das Projekt erfolgreich wird, stürzen wir uns in das Abenteuer des Videos-Drehs, das ja eher wie ein Kurzfilm sein wird. Wir wollen keine Bandszenen, in den wir unsere Instrumente halten und so tun, als würden wir spielen. Es geht uns um die poetisch-philosophische Aussage des Liedes und dessen künstlerisch filmische Umsetzung. Ein Mensch, der an den Forderungen und dem Druck seines Umfelds fast zu Grunde geht und sich dann doch irgendwie herauswindet – es soll eine Nachricht transportiert werden, nicht aufzugeben, sich einen Weg aus dem Druck zu suchen, resilient zu sein.
Wenn das Video gut wird, werden wir uns damit auch für die Kurzfilm-Festivals in Rostock bewerben und wer weiß, wie das nächste Video von uns sein wird.

HIER GEHT`S ZUM PROJEKT

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