Erzähl uns kurz etwas zu „Magic Meetings“.

Magic Meetings ist das Synonym für meine Mission, die die Entscheidungskultur in Besprechungen, Sitzungen und Konferenzen wiederbeleben soll. Dabei ist es gleichgültig, ob tragfähige Entscheidungen getroffen, kreative Innovationen entwickelt oder konfliktfrei Störungen beseitigt und Lösungen gefunden werden sollen. Es funktioniert gleichermaßen in Unternehmen, Organisationen, in Teams und Gruppen sowie in Verbänden oder Vereinen, Gemeinschaften und der Familie.
Ich glaube an das, was die Weisheit der Vielen genannt wird – an Gruppenintelligenz. Ich denke, wir werden in Zukunft immer mehr Antworten auf komplexe Fragen zu finden haben. Dazu braucht es ein besseres Entscheidungsverfahren, wie viele Menschen sicher, schnell und konfliktfrei zu Ergebnissen kommen. Wenn man das Chaos sieht, das das Mehrheitsverfahren und der daraus resunierende Brexit-Entscheid verursachen, versteht man vielleicht, was ich meine.
Magic Meetings ist sowohl eine Methode, als auch eine Basis für eine neue, gemeinsame Entscheidungskultur. Diese kann zu mehr Mitbestimmung in der Demokratie oder Partizipation in Unternehmen führen – je nachdem, wo wir es anwenden werden.

Was hat dich bewogen das Thema anzugehen?

Ich arbeitete seit den frühen 1980er Jahren in einer Branche, die schon damals von den Effekten der Digitalisierung heimgesucht wurde. In Druckereien und Verlagen ist seitdem kein Stein auf dem anderen geblieben. In 30 Jahren veränderte sich alles komplett, vom Bleisatz bis zum Internet. Dabei fiel mir auf, dass die Meinungen älterer Experten nicht immer zukunftssicher waren.
Zur Jahrtausendwende habe ich mich auf Gruppenintelligenz und Entscheidungsmethoden spezialisiert, um in mittelständischen Unternehmen Antworten zu finden auf Fragen, die noch niemand gestellt hatte. Daraus wurde mehr und mehr das, was ich nun als Magic Meetings einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte. Wesentlicher Antrieb und Grundlage ist das Entscheidungsverfahren SK-Prinzip, das in Österreich von Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta entwickelt wurde. Das war das i-Tüpfelchen für Meetings mit Gruppenintelligenz.

Warum hast du dich für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Das Buch ›Quereinstieg in Magic Meetings – Wie man in Unternehmen und Teams kreativ zu Innovationen, schnell zu Problemlösungen und sicher zu tragfähigen Entscheidungen kommt‹ soll ein Open Source E-Book werden. Auf diese Weise kann sich das Wissen schnell verbreiten und die Welt der Entscheidungen besser machen sowie die Magie zurück bringen in die Meetings.
Das Buch enthält alles, was man wissen muss, um einen schnellen Einstieg hinzubekommen. Auch wenn der Download mit meinem persönlichen Trainingsangebot verknüpft ist, kann sich diese wundervolle Methode so ohne wirtschaftliche Hemmnisse verbreiten. Darüber hinaus ist es möglich, ganz individuelle gedruckte Versionen zu bekommen – etwa ein einzelnes persönliches Exemplar oder gar eine speziell gestaltete Edition für Unternehmen, NGOs oder Trainingsorganisationen. Die Prämien bieten dort einen guten Überblick.

Wie hast du dich auf die Kampagne vorbereitet?

Das war ein ziemlicher Angang. Ich wollte das Buch inhaltlich fertig haben, bevor ich damit in die Öffentlichkeit starte. Das Buch habe ich sage und schreibe dreimal angefangen, bis ich den passenden Stil gefunden hatte und in den Schreibfluss gekommen bin. Immerhin war es über 20 Jahre her, dass ich mein letztes Sachbuch geschrieben hatte – damals über das noch neue Dateiformat PDF.
Mitte dieses Jahres war es vollbracht: Das Buch war (fast) fertig und die Rückmeldungen waren wirklich sehr positiv. Da wuchs in mir die Idee, es nicht bei einem normalen Buch zu belassen, sondern eine Welle auszulösen. Ausgehend von einem kostenlosen Buch gibt es für Unternehmen Einsteiger-Trainings, die für gemeinnützigen Vereine und NGOs noch weiter vergünstigt werden. Darüber hinaus entwickele ich mich Kolleginnen und Kollegen Arbeitsmaterialien und Hilfsmittel, die den praktischen Einsatz erleichtern.

Wenn dein Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von dir erwarten?

Wenn die Produktion der Bücher, Prämien und Hilfsmittel auf den Weg gebracht ist, werde ich tingeln. Es wird in ganz Deutschland Schnupperterminen geben, die Methode kennenzulernen. Darüber hinaus werde ich für die Methode werben und Vorträge halten – etwa auf Kongressen für Unternehmen oder Treffen für Communities. Dort, wo Unterstützung gebraucht wird, werde ich sein. Darüber hinaus gilt es, das praktische Wissen um den Einsatz in der Moderation von Teams und Gruppen weiterzugeben. Hier arbeite ich eng mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, die die Methodenhoheit über SK-Prinzip haben und standardisieren.
Ich mag mein Leben der Mission widmen, wie Menschen schneller, einfacher und konfliktfrei zu tragfähigen Entscheidungen kommen. Deswegen ist mir dieses Crowdfunding-Projekt sehr wichtig. Für mich ist es ein Meilenstein.

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