Crowdfunding Interview: Meine Kindheit in Chemnitz

In unserer schnelllebigen Zeit fragen sich viele junge Menschen immer mal wieder: „Wie lassen sich die Erinnerung meines Opas am besten für die Nachwelt bewahren?“ Jenny Heinicke fand für sich und ihre Familie eine gute Antwort: in einem Buch. Für die Grafikerin und Künstlerin war das Buch, das ihr Opa Rolf Schumann zu seinem 78. Geburtstag erhielt, eine echte Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit dem Verlag „edition claus“ soll das Buch nun in erster Auflage erscheinen. Im Interview mit dem Verleger Christian Wobst:

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Der Titel des Buches heißt „Meine Kindheit in Chemnitz“. Woran erinnerst du dich im Besonderen?

Im Buch geht es ja um die Kindheitserinnerungen von Rolf Schumann. Das war der Großvater von Jenny, die mit mir wiederum im Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf ein paar Jahr in eine Klasse ging. Eine nette Anekdote am Rande: Gemeinsam mit Jenny hatte ich seinerzeit die Klassenbibliothek verwaltet. Unsere Leidenschaft für gute Bücher ist über die Jahre gewachsen. Nachdem wir uns ein paar Jahre aus den Augen verloren hatten, freue ich mich, jetzt mit Jenny dieses Buchprojekt umsetzen zu können.

Was macht deines Erachtens die Stadt aus?

Chemnitz ist eine tolle Stadt. Aber das merkt man leider erst auf den zweiten Blick, was wiederum auch am Selbstvertrauen der Chemnitzer selbst liegt. Die könnten so stolz auf ihre Stadt sein. TU, Theater und die Kunstsammlungen sind die Aushängeschilder, die immer wieder genannt werden. Doch auch die Subkultur kann sich sehen lassen und das, was die Unternehmen oder besser die Mitarbeiter, die in den Unternehmen arbeiten, jeden Tag vollbringen, verdient Hochachtung.

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Warum hast du CF als Finanzierungsmethode gewählt? 

Nun, ohne Crowdfunding könnten wir das Buch nicht in den Buchhandel bringen. Für uns ist es ein Test: Wir glauben, dass wir die ältere Generation mit dem Buch erreichen, sobald es im Handel erhältlich ist. Wir wollen aber auch die jüngeren Chemnitzer, die sich dafür interessieren, wie es früher in der Stadt war, auf uns und das Buch aufmerksam machen. Die wollten wir mit dem Crowdfunding auf unser Buch aufmerksam machen. Rolf Schumann beschreibt seine Erlebnisse sehr locker. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch die jüngeren Chemnitzer ansprechen wird.

Wieso hast du dich für VisionBakery entschieden?

Ganz einfach: Wir sind ein sächsischer Verlag und versuchen, unsere Aufträge an Unternehmen der Region zu vergeben. Deshalb war es naheliegend, beim Crowdfunding auf ein Unternehmen aus Leipzig zurückzugreifen.

Welche Tipps und Tricks hast du für andere Verlage bezüglich eines Crowdfundings?

Zunächst: Meine Tipps und Tricks zum Crowdfunding habe ich aus der Beratung mit Visionbakery, deshalb wäre es unfair, diese jetzt als meine Ideen zu verkaufen, zumal ja jedes Projekt anders ist. Wer eine Crowdfunding-Aktion startet, der muss sich aber darüber bewusst sein, dass er über die Laufzeit jeden Tag powern muss, um die Zielgruppe zu erreichen.

HIER geht´s zum Projekt

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