Die Idee
Wie das so ist: Freunde kommen zusammen, quatschen über Gott und die Welt und plötzlich entsteht ein kleiner Gedanke, der langsam wächst. „Du hast Bilder vom Mauerfall?“ „Ja.“ „Ich auch.“ „Ich hab keine, würde mir aber eure gern mal ansehen, geht das?“ „Klar geht das.“ Beim nächsten Treffen ist Bilderschau. „Tolle Fotos, was habt ihr damit vor?“ „Wieso, vor?“ „Na, 30 Jahre Mauerfall, da muss man doch was machen!“ „Nee, Bücher vom Mauerfall gibt es genug.“ Dann muss eben eine neue Idee her. Frage: Wie sieht es heute an den Stellen, an denen ihr fotografiert habt, aus?“ „Mhm, das könnte man machen, aber das reicht noch nicht.“ „Gut, dann die nächste Frage: Gibt es Geschichten zu den Orten, komische, ernste, verrückte?“ „Dazu müssten wir uns Zeitzeugen suchen. „Na, dann los!“

Die Umsetzung
Es dauerte noch einige Zeit, bis wir uns mit dem Gedanken, die Idee in ein Projekt umzusetzen, angefreundet hatten. Dann aber ging die Arbeit los. Ein Buch sollte entstehen. Mit Bildern von gestern und heute und natürlich den dazugehörigen Geschichten. Die alten Orte mussten aufgesucht und an gleicher Stelle neue Bilder geschossen werden. Das war nicht einfach, zum Teil brauchten wir die Genehmigung der neuen Besitzer. Zeitzeugen mussten gesucht werden, über Freunde, Nachbarn, Mundpropaganda etc. und deren Berichte in lesbare Texte umgesetzt werden. Wir brauchten einen Prominenten für das Vorwort. Der Text musste ins Englische übersetzt werden, denn wir wollten auch die ausländischen Touristen ansprechen. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns vorwärts. Und immer wieder Treffen, abschätzen des bisher geleisteten, Beseitigung von Zweifeln, Qualitätskontrolle und Lösung
neu aufgekommener Fragen. Insgesamt war es am Ende eine Arbeit von mehr als einem Jahr, an dessen Ende ein fertiges Buchmanuskript stand.

                    

Wie weiter?
Und nun? Das Buchmanuskript hatten wir, ja sogar ein Fotobuch als Prototyp. Sollten wir uns einen Verlag suchen? Einen Versuch war es wert. Der ging allerdings mächtig in die Hose. Keiner der Verlage war auch nur bereit unsere Idee zu diskutieren, geschweige denn umzusetzen. Es musste ein anderer Weg gefunden werden, denn von dem Projekt waren wir nach wie vor überzeugt. Die Gesamtkosten selber zu stemmen, überstieg unsere finanziellen
Möglichkeiten. Da bot sich als Rettung das „Crowdfunding“ an: Mit Hilfe einer entsprechenden Plattform nach freundlichen Unterstützern fahnden, die dem Projekt durch einen finanziellen Beitrag, natürlich für eine Gegenleistung, auf die Beine halfen.

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