Erzählt uns kurz etwas zu dem Dokumentarfilm „Das Zelig“

In unserem Film geht es um Holocaust-Überlebende, die aus verschiedenen Regionen Europas stammen und heute in München leben. Sie treffen sich jede Woche in einem Café, dem Café Zelig. Wir möchten in unserem Film zeigen, was jede Woche in diesem Café geschieht. Wer sich hier um die Besucher kümmert? Worum es in diesem Café eigentlich geht? Und tatsächlich passiert dort jede Woche etwas anderes und sind die Stimmungen immer ganz verschieden. Es geht in unserem Film natürlich auch um Traumaverarbeitung. Einige der Besucher dieses Cafés werden wir näher begleiten – in ihrem Alltag. Wie geht es ihnen heute?  Mit einigen werden wir in ihre alten Heimat zurückreisen, aus der sie entwurzelt wurden.

                     

Was hat euch bewogen diese Doku zu drehen?

Manche unserer Protagonisten sind hochbetagt. Daher arbeiten wir unter hohem Zeitdruck, diesen Film dieses Jahr fertigzustellen. Es ist dies eine der letzten Chancen, mit Holocaust-Überlebenden ins Gespräch zu kommen und ihnen Gelegenheit zu geben, Zeugnis abzulegen. Aber uns geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern eigentlich geht es uns um das Heute!

Warum habt ihr euch für Crowdfunding als Finanzierungsmethode entschieden?

Unseren gemeinnützigen EVA-Verein (www.eva-verein.de) gibt es schon seit 2003, und haben wir über die Jahre zahlreiche Projekte durchgeführt, meistens durch Eigenmittel gestemmt und durch Unterstützung von Stiftungen. Doch nie zuvor haben wir es mit Crowdfunding versucht. Dieses Mal wollten wir diese Methode aber unbedingt einmal testen – zusätzlich zu den anderen Formen der Finanzierung wie Filmförderung, Stiftungen und Eigenmittel. Auch spielte dabei der Gedanke oder die Hoffnung eine Rolle, dass wir bereits vor dem Entstehen des Films auf dieses Thema aufmerksam machen könnten – also jetzt schon Menschen zu erreichen, die ihr Interesse an diesem Thema und an diesem Film durch ihr Engagement zum Ausdruck bringen können, indem sie beim Crowdfunding mitmachen – und den Film also potenziell unterstützen! Denn im Grunde sind sie dadurch ja auch Teil des Projekts, und das ist ein schöner Gedanke.

                         

Wie habt ihr euch auf die Kampagne vorbereitet?

Es ging vor allem darum, Texte und Bildmaterial zusammenzustellen – um die komplexe Thematik möglichst anschaulich zu beschreiben. Und schon vor dem Start sich zu überlegen, wen wir alles auf das Crowdfunding aufmerksam machen könnten.

Wenn euer Projekt erfolgreich wird, was können wir zukünftig von euch erwarten?

Wir würden euch natürlich auf dem Laufenden halten – über den Verlauf der Dreharbeiten, die Fertigstellung des Films, die Premiere, Vorführungen des Films (wo und wann wir sein werden mit dem Film), wie es unseren Protagonisten geht…. alles was für die Unterstützer und Unterstützerinnen unseres Films interessant und wichtig sein könnte.

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